Tja, nun ist schon wieder Freitag 😦 Das stimmt uns ein bisschen traurig, doch bevor wir Irland wieder verlassen, schauen wir nochmal auf die letzten Tage. Ich hatte ja schon erwähnt, dass sowohl unsere Sonntagstour (Bull-Rock), aber auch unsere Skellig Michael Landgang-Tour für Montag abgesagt wurden. Doch unser Skipper für die Bull-Rock Tour hatte uns geschrieben und vorgeschlagen, dass wir am Dienstag einen Versuch starten könnten. Gesagt getan. Unsere Tour wurde also auf den Dienstag gelegt, eigentlich 15.30 Uhr. Doch am Dienstag morgen hatten wir eine Whats-App-Nachricht bekommen, dass das Wetter zwar den Tag gut sei, jedoch nachmittags der Wellengang bedeutend zunehmen sollte. Also schlug John, unser Skipper von Skellig Tours, vor, bereits um 11:30 Uhr loszufahren.
- Skipper John und seine Co-Skipper
- Fahrt ins Graue
- Dursey und ein vermalledeiter Landgang
- Ballinskellig
- St. Finian’s Bay
- Portmagee und Valentia Island und die Fogher Cliffs
Skipper John und seine Co-Skipper
John ist ein Skipper in der zweiten Generation und hat diese Inseln im Blut – er startet seine Touren normalerweise von Derrynane Harbour, einem alten Schmugglerhafen des berühmten O’Connell-Clans.
Entgegen der meisten Touren, die in Portmagee im Nordwesten der Halbinsel am Ring of Kerry starten, mussten wir für diese Tour nur den kurzen Anfahrtsweg nehmen, denn unsere Unterkunft war am südwestlichen Zipfel. Das kam uns natürlich gelegen. Der Weg zum Hafen war dann aber doch recht abenteuerlich, denn der Ring of Kerry – also die Hauptstraße um die Insel – verläuft eigentlich oberhalb der Klippen und nicht direkt an der Küste. Wir mussten also vom Pass runter an den Hafen. Wie immer, oder ehrlicherweise, wie so oft, war die Straße nur einspurig. Und wir waren fast unten, ohne dass uns ein Auto entgegenkam, als ein Transporter mit Betonmischer plötzlich vor uns stand. Also hieß es irgendwie das Auto irgendwo hinzuschaffen, denn Haltebuchten gab es hier am Hang keine so richtig. Dafür gab es aber Gatter für die Schafe, so dass Stefan rückwärts das Auto in eine dieser Öffnungen bugsierte. Gefühlt dauerte das ne halbe Stunde, weil auch das Wenden durch fette Steinmauern zu einem kleinen Alptraum wurde. Aber dann geschafft. Der Transporter konnte durch und wir unseren Restweg zum Hafen fast komplett ohne Gegenverkehr berstreiten.
Unten angekommen lag im Hafen nur ein kleines Boot, die L’Oursin – übersetzt aus dem französischen: Der Seeigel. 🙂 Ich habe mehrfach geschaut, ob es kein gälisches Wort ist, weil es irgendwie gälisch anmutet, aber nein, es scheint französisch zu sein. Also gut, wir parkten also das Auto und wurden dann schon von Hundegebell empfangen. Zwei Fuffies wetzen am Strand umher, einer schon etwas betagter und einer noch jung und wild. Wir checkten auf dem Schiff bei John und, vermutlich, seiner Tochter Kira, ein. Das Boot war recht klein, so dass wir nur insgesamt 9 Mitreisende, Skipper John sowie Kira und die zwei Vierbeiner waren. Sitzplätze gab es für 10 Mitreisende, der 10 wurde aber von Watson (der betagte Delfin-Aufspürer) besetzt. Kira lief und stand die Zeit über oder half dem Skipper im Bug des Schiffs.



John erklärte dann noch die normalen Sicherheitshinweise und, da das Boot etwas schaukeln würde, man die Fische doch bitte direkt füttern soll. Lieber schnell für Erleichterung sorgen, als zu lange zu warten. Außerdem erklärte er noch, dass es eine neue Verantwortliche für die Skellig Michael Landgangtouren gibt, die noch nicht so „drin“ zu sein scheint. Denn wie schon erwähnt, wurden die Touren alle abgesagt. John meinte, dass er über die Hälfte der Touren gefahren wäre. Ob das dann so schön gewesen wäre, lassen wir mal so stehen, denn bei Dunst und Regen macht das glaub auch nur halb so viel Spaß sich das UNSECO-Weltkulturerbe anzusehen.
Fahrt ins Graue
Dann ging es aber auch schon los. Wir fuhren langsam aus dem Hafen raus und dann ging es erstmal raus aufs offene Meer. Plötzlich fing dann Watson an zu bellen – das Zeichen für Delfine. Wie die Verrückten jagten die beiden Hunde über das Boot und bellten solange, bis auch wirklich alle die hüpfenden Delfine gesehen hatte. Luna rannte sogar auf die Bugspitze, kam dann aber glücklicherweise schnell wieder zurück. Da der Wellengang aber recht ordentlich war und die Delfine sich auch nicht zu lang bei uns aufhielten fuhren wir weiter und sahen, wie sowohl die „Kerry-Halbinsel“ als auch die Beara-Halbinsel in Wolken und Dunst verschwand. So hatte man zwischenzeitlich kaum die Möglichkeit, den Horizont zu sehen. Die Gischt macht uns dann auch noch nass und das Wasser, was über das Dach tropfte, klatschte immer schön auf meine Jeans. Ich lern es halt auch nicht. Jeder andere Passagier hatte entweder kurze Hosen und Sandalen (bei 16 Grad ganz schön frisch…) oder hatte Wanderklamotten an. Jeans ist eigentlich das ungeeignetes Teil, was man anziehen kann, weil es eben einfach nicht trocknet….Naja, also saß ich da mit nasser Büx, die Kamera unter der Jacke, die wenigstens wasserfest war und versuchte dem Horizont zu folgen. Doch dann schlug Watson wieder an – also rausglotzen aufs Meer und schauen, wo die Flipper rumhüpften. Aber auch diesmal war es nur ein kurzes Intermezzo. Die Kamera holte ich bei dem Seegang gar nicht erst hervor, zumal ich auch das große Teleobjektiv drauf hatte und die Flipper sowieso nicht hätte einfangen können.
Bull Rock
Ich klammerte mich am Sitz fest und die wilde Fahrt ging weiter, nun Richtung Bull Rock, das noch gefühlt ewig weit weg war (und es tatsächlich auch war).
Aber was genau is denn nun Bull Rock? Der Felsen liegt etwa 9 km vor der Beara-Halbinsel und ragt mit seinen 93 Meter wie eine uneinnehmbare Festung aus dem Atlantik. Unter dem Felsen verläuft ein riesiger, natürlicher Felstunnel, der die Insel komplett durchbricht. In der irischen Mythologie bezeichnet der Felsen mitten im Atlantik das Tor zur Unterwelt und wurde von den Kelten „Tech Duinn“ (das Haus des Donn) genannt. Der Legende nach trafen sich hier die Seelen der Verstorbenen, um gemeinsam ihre Reise ins Jenseits zu beginnen.
Auf dem Gipfel des Bull Rock steht außerdem ein Leuchtturm, der im Jahr 1889 in Betrieb genommen wurde. Auf der kleinen Nachbarinsel (Calf Rock) stehen noch die Überreste des vorherigen Leuchtturms. Eigentlich nur noch ein rostiges Überbleibsel, das nach einem Jahrhundertsturm komplett zerstört wurde. Das Original war ein gusseiserner Leuchtturm. Die damaligen 6 Leuchtturmwärter saßen dann zwei Wochen in der Ruine fest und überlebten nur mit Glück. Die Rettungsboote konnten nämlich aufgrund der rauen See nicht losfahren, so dass die Wärter von mutigen und vermutlich auch waghalsigen Fischern gerettet wurden. Seit 1991 ist der Leuchtturm auf Bull Rock automatisiert, so dass es keinen Wärter mehr benötigt, der in fast völliger Isolation mit etwa aktuell 7.000 Brutpaaren von Basstölpeln ausharren muss. Spektakulär ist jedoch die Treppe, die in den Felsen gehauen wurde. Sowohl am Bull Rock als auch am Calf Rock. VERRÜCKT sich vorzustellen, dass da jemand freiwillig hoch läuft. Das passende Bild mit der Treppe findet ihr wie immer in der Bildergalerie.
So, nun haben wir den Bull Rock (Bullenfelsen) und den Calf Rock (Kalbfelsen). Es fehlt also noch einer, nämlich der Cow Rock (Kuhfelsen). Der Cow Rock hat auch einen Felstunnel, durch den man bei ruhiger See hindurchfahren kann. Ich frage mich ehrlich, wie oft das wohl vorkommt im Jahr? Wie dem auch sei, wir haben also die Kuh-Familie einmal abgefahren.



Basstölpel / Gannets
Wir machen es hier kurz, denn ich will niemanden langweilen. Zumal wir durch das starke Schaukeln des Boots leider kaum die Möglichkeit hatten ein vernünftiges Bild (gezieltes) zu schießen, noch um näher an den Felsen zu fahren. Auch wenn das sicher super spannend gewesen wäre. Man war nur damit beschäftigt, mit dem Auge den vielen Vögeln zu folgen und dabei nicht zu vergessen, dass man sich auch noch festhalten musste. Zwei Zufallstreffer mit der Kamera hatte ich aber dennoch. Unten im Vergleichsbild sehr ihr einen jungen Basstölpel und einen Erwachsenen mit Nistmaterial im Schnabel. Leider ist der Junge etwas weiter weg.
Wir haben aber grundsätzlich schonmal über Basstölpel geschrieben. Zwar anderes Land (Neuseeland), aber ein paar Fakten zu den Vögeln findet ihr hier. Dort habe ich aber leider noch nicht mit Inhaltsverzeichnis geschrieben, deswegen gerne lesen oder direkt weiter runterscollen, um zu den Vögeln zu kommen.


Dursey und ein vermalledeiter Landgang
Nachdem wir die Kuhfamilie abgefahren hatten, fuhren wir in Richtung Beara-Halbinsel, bzw. in die Bucht zwischen der Beara-Halbinsel und Dursey, einer kleinen Insel, die direkt vor der Küste liegt. Die Halbinsel und Dursey Island sind mit der einzigen Seilbahn Irlands miteinander verbunden. Eigentlich wollten wir an der Spitze von Beara anlanden, um dort Fish & Chips zu essen oder Kaffee zu trinken, denn direkt dort gibt es einen kleinen Food-Truck. Doch erstmal lagen wir in der Bucht und warteten, dass sich das Wasser beruhigt. Solange saßen wir bei Sonne auf dem Schiff und versuchten durch die paar Sonnenstrahlen wenigstens etwas zu trocknen. Doch das war schwieriger als erwartet. Wir verfolgten also die Seilbahn, wie sie über uns hinweg fuhr, bis John entschied, doch einen Versuch zu starten. An der Kaimauer sprang zuerst Watson von Bord direkt an Land, bis dann auch Kira mit einem Satz auf der Treppe landete. Das sah nicht nur gefährlich aus, sondern war es auch, denn fast wäre sie im Wasser gelandet, weil das Boot zu sehr schaukelte und sie nicht direkt das Gleichgewicht gewinnen konnte.
Dann sprang auch John rüber auf die glitschige Felsentreppe und sie versuchten gemeinsam, das Boot irgendwie festzumachen. Doch die Brandung war tückisch: Schneller als erwartet sprang John wieder zurück an Bord und pfiff Watson in Sekundenschnelle auf das Boot. Nur Kira hängte sich noch mit aller Kraft in die Leine, um das schwankende Boot zu halten, während sie hilflos auf den nassen Stufen saß. Das Boot riss und zerrte vor und zurück und für einen kurzen Moment stand ihr die nackte Angst ins Gesicht geschrieben. Aber John reagierte schnell und zack, stand auch Kira wieder an Bord. Da haben dann alle einmal mit ihr den Adrenalin-Rausch durchgemacht, tief durchgeatmet und dann ging es zurück Richtung Bealachtra. Das John nicht das erste Mal Boot fährt merkte man spätestens bei der Rückfahrt, wo wir nicht mit den Wellen fuhren, sondern seitlich. Er hielt das Boot aber immer so, dass wir die Wellen gut nehmen konnten, aber es war wirklich ein wilder Ritt. Zum Glück hatte sich der Himmel etwas aufgeklart, so dass die Sonne jetzt öfter durchblitzte und das Meer nicht mehr grau erschien, sondern tiefblau, wie man das vom Atlantik gerne sieht.
Die Fahrt war so wild, dass ich bisschen Angst um die Hunde hatte. Luna stand zwischen den Beinen der Männer und Watson wanderte von einer Seite zur nächsten und setzte sich mal hier und mal dort, war aber auf jedenfall entspannter als Luna. Doch beide machten einen fidelen Eindruck, als wir wieder zurück im Hafen waren. Luna wollte unbedingt noch eine Runde schwimmen gehen und wartete nur auf das Nicken von John, was dieser dann auch tat, und sprang ins kühle Nass, um den Rest des Weges hinter und neben uns zu schwimmen. Watson sprang sofort nachdem das Boot angelegt hatte, wieder an Land und fühlte sich dort wieder pudelwohl.
Vielleicht noch eine kleine Anekdote zu Watson. John hat Watson vor etwas 8 Jahren gefunden – was immer das auch heißen mag. Und auf einer Tour mitten ist Watson mal im Atlantik auf offener See von Bord gesprungen. Da es aber so dunkel war und Watson nun auch keiner heller Hund, haben sie ihn erst nach 20 Minuten wieder gefunden, so dass er jetzt bei Abendfahrten immer eine Schwimmweste trägt. Man man man, was für zwei verrückte Hunde. An Land musste dann auch wieder mit Luna gespielt werden, denn der Hund war nicht klein zu kriegen oder ruhig zu stellen – bis eben auf den fetten Wellengang.
Auch wir waren froh, als wir wieder an Land waren und sind direkt in die Unterkunft gefahren, um unsere Klamotten zu wechseln. Bei mir nur die Büx, Stefan musste auch Schuhe und Socken wechseln. Die sind bei mir aber trocken geblieben.
Ballinskellig
Nachdem wir uns mit trockenen Klamotten neu ausgestattet hatten, setzten wir uns wieder ins Auto, denn wir wollten noch nach Ballinskelligs und zu der dortigen Burg. 2022 war ich schonmal dort und konnte damals auch Bilder von der Burg machen, da ich allein am Strand war. An diesem Tag waren jedoch Urlauber und auch der Schwimmrettungsdienst da, deshalb haben wir die Drohne nicht fliegen lassen. Die Ballinskelligs-Burg könnt ihr aber hier gerne nochmal nachlesen bzw. anschauen.
Nur einen Steinwurf entfernt – und beim letzten Mal wohl von mir übersehen – liegt die Ballinskelligs Abbey. Die Abtei diente als Zufluchtsort für die Mönche von Skellig Michael, nachdem das Wetter und die harten Winter auf dem nackten Felsen unerträglich wurden. Zudem überfielen die Wikinger Skellig Michael mehrmals, sodass die Mönche schließlich aufs Festland flohen und hier im Laufe des 13. Jahrhunderts die Augustiner-Abtei errichteten. Genau wie Skellig Michael widmeten sie auch dieses Kloster dem Erzengel Michael. Die Ruine wird heute durch eine dicke Kaimauer geschützt, da der Ozean über die Jahrhunderte hinweg nicht nur Teile des Klosters, sondern auch des angrenzenden Friedhofs, der übrigens heute noch aktiv genutzt wird, mit sich gerissen hat.
Beim Erkunden der alten Mauern trafen wir auf eine Singdrossel, die gerade mit fetter Beute im Schnabel unterwegs und unbedingt ein Foto wert war. Auf dem Rückweg zum Auto entdeckten wir dann noch einen weiteren kleinen Vogel: einen Wiesenpieper, den wir direkt beim Abflug fotografisch einfangen konnten.


St. Finian’s Bay
Nachdem wir Ballinskelligs hinter uns gelassen hatten, fuhren wir noch ein Stückchen weiter, nämlich zur St. Finian’s Bay. Gar nicht unbedingt geplant, aber irgendwie führte uns der Weg dort hin und da die Bucht ganz hübsch anzusehen und bis auf ein weiteres Auto niemand zu sehen war, hielten wir dort. Das war natürlich auch die Gelegenheit die Drohne nochmal aufsteigen zu lassen, denn ich freu mich ja immer wie ein Schnitzel, wenn ich Wasser, Steine, Felsen und so Kram von oben fotografieren kann. Ach, da hüpft mein kleines Fischkoppherz doch dreimal hoch 🙂
Während Stefan die Drohne rausfummelte, entdeckte ich aber noch dieses kleine Fundstück hier mit einem wunderbaren Appell an uns alle:

So, Drohne war startklar und das kam unter anderem dabei raus. Der Rest natürlich wie immer in der Galerien 🙂


Portmagee, Valentia Island und die Fogher Cliffs
Von der St. Finans Bay ging es einen kleiner Pass mit 243 Meter Höhe hinauf mit viel Wind. Oben angekommen konnten wir von „Coomanaspic“ einen Blick nach Portmagee und Valentia Island werfen, auch wenn wir das zu diesem Zeitpunkt gar nicht realisiert hatten. In Portmagee angekommen, machten wir nur einen Kurzstopp, um ein bisschen Straßenkunst einzufangen und die schaukelnden Schiffe im Hafen zu fotografieren. Weiter ging es über die Brücke nach Valentia Island, wo wir nicht nur immer wieder auch auf die Skellig Inseln schauen konnten, sondern zu den Fogher Cliffs wollten. Wir hatten nämlich auf dem Weg nach Portmagee die Kerry Klippen besuchen wollen, doch da wir recht spät dran waren (18:06 Uhr oder sowas), waren der Zugang schon gesperrt. Also suchten wir uns eben diese Alternative. Und da es eben schon so spät war, hatten wir die Fogher Klippen ganz für uns…und dem wirklich pustigen Wind. Die Fogher Klippen liegen an der Nordseite des Geokaun Mountain auf Valentia Island und stürzen sich Meter tief in den Atlantik. Sieht gar nicht so hoch aus, oder? War es aber. Und wie gesagt, der Wind war schon sehr heftig und wir fragten uns, wie es wohl gewesen wäre, wenn wir erst am Nachmittag auf den Atlantik gefahren wären…
Auf die Spitze des Geokaun Mountain sind wir dann auch noch gefahren. Um Überhaupt auf das Gelände zu kommen, mussten wir ein paar Euro (8 um genau zu sein), zahlen. Da wir aber bisschen faul waren, entschlossen wir uns zur Autofahrt, statt den Weg hochzulatschen. Auch mit Blick auf die Uhr, und nein, dass ist natürlich keine Ausrede 🙂
Also zurück zum Gipfelpunkt, von wo man einen 360 Grad Blick auf die umliegende Landschaft, die Skellig Inseln, Portmagee aber auch auf die andere Seite werfen konnte, nämlich auf die Dingle-Bucht, auf den Naturhafen von Valentia Island und auf den Küstenort Knightstown. Markant war von hier auch der kleine Leuchtturm an der Hafeneinfahrt zu sehen. Der weiße Leuchtturm ist etwa 15 Meter hoch und 1841 wurde das Leuchtfeuer das erste Mal entzündet. Das Besondere an diesem Leuchtturm? Er steht innerhalb der Mauern einer alten Artillerie-Festung (Cromwell Fleetwood Fort) aus dem 17. Jahrhundert. Die Umrisse und sogar einige alte Kanonen der Festung sind heute noch dort zu sehen. Seit 1947 ist der Leuchtturm automatisiert und auch für Besucher mittlerweile zugänglich. Das haben wir aber leider nicht mehr geschafft – aber ich denke, wir waren nicht das letzte Mal auf diesem Eck.
Und auch wenn uns die Kerry-Klippen an diesem Tag verwehrt blieben…kleiner Spoiler, wir haben sie am nächsten Tag gemacht…aber auch hier bleibt das Fazit, dass wir das wohl nochmal machen werden (müssen).








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