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Long time no sea…

Long time no sea…

Long Time No See – oder doch lieber Long Time No Sea? Ja, richtig, wir sind mal wieder in Irland. Bei Stefan ist´s ja bissl länger her als bei mir, aber das ist gar nicht so wichtig. Der eigentliche Grund war auch eher etwas unkonventionell, denn wir wollen uns eine Band aus Irland in Irland anschauen. Warum? Einfach weil wir es können und uns die Band (Picture This) in Deutschland auf jedenfall überzeugt hatte. Also haben wir wieder artig geplant, aber diesmal gar nicht so ausführlich…

Denn diesmal ist es ein vergleichsweise kurzer Urlaub von „nur“ knapp 10 Tagen. Also legen wir mal los.

  1. Anreise und Ankommen
  2. Von Dublin nach Mullingar
  3. Von Mullingar nach Sligo
    1. Fore Abbey
    2. Downpatrick Head
    3. Versteckte Schätzchen
  4. Rund um Sligo
    1. Sligo Abbey
    2. Westlife Mural und mehr…
    3. Carrowmore – 4000 Jahre geschichte
    4. Easkey & Enniscrone
  5. Bildergalerien
Anreise und Ankommen

Unser Anreise hatten wir für Donnerstag abend geplant, was soweit auch in Ordnung ging. Unser Flug sollte am Abend um ca. 18:00 Uhr starten, also hatten wir den Tag noch Zeit zum packen und so Kram. Da wir uns ja zudem ein neues Weitwinkelobjektiv gegönnt hatten, ist uns morgens siedend heiß eingefallen, dass uns noch ein Graufilter fehlt. Also sind wir noch fix nach Ludwigsburg gefahren, um den entsprechenden Filter zu holen (Spoiler – die Beratung ging diesmal bissl in die Hose, so dass der Filter nach der Reise zurückgeht). Nachdem wir aber den Filter erstmal eingesackt hatten, fuhren wir zurück, schnappten unsere Tasche und los ging es zum Flughafen. Alles ganz easy und entspannt. Doch am Flughafen hatte unser Flieger dann doch etwas Verspätung, so dass wir erst mit knapp einer Stunde Verspätung in Dublin landeten. Dann ging es flott zum Autovermieter, wir holten unser Auto (ein Mazda CX30 oder so. Komische Möhre, aber wird uns schon durch Irland fahren :))

Unser Flieger nach Dublin
Von Dublin nach Mullingar

Die Fahrt von Dublin nach Mullingar, bzw. in unseren Schäferwagen war eher unspektakulär. Mal von den schmalen Straßen abgesehen, die in der Dämmerung und in der Nacht doch schon sehr herausfordernd sein können. Aber wir sind ohne Beule oder sonstiges angekommen. Unsere Schäferhütte war auch schööööön kuschelig warm, da wir aber auf einem Bauernhof waren, konnten wir Fenster und Türen zumindest mit Licht nicht öffnen. Also schwitzten wir einfach ein Stündchen, während wir unser erstes Guinness tranken. Wie schon gesagt, sonderlich spektakulär war der Tag nicht, daher lieber auf zum nächsten Tag.

Den begannen wir mit einem Frühstück in Mullingar, einer kleineren Stadt im County Westmeath. Das Grace Food & Coffee ist in einer alten kleinen Kirche beheimatet und neben gutem Kaffee gabs dort eben auch eine nette Auswahl an Frühstücken. Also ließen wir es uns schmecken und gingen dann noch ein paar Schritte in Mullingar. So schauten wir uns beispielsweise die Kathedrale an, die fussläufig war. Die Kirche war von Innen mal etwas anderes, mit einem echt hübschen Mosaikboden und einer tollen Decke. Von außen war sie nicht so mein Fall, aber wie gesagt, das Innere war wirklich nicht schlecht.

Dann haben wir noch ein kleines Graffiti erspäht und ein paar bunter Türen, für die Irland ja durchaus bekannt ist. Von Mullingar fuhren wir dann etwas außerhalb zum Belvedere House Gardens & Park, wobei das Belvedere House aktuell nicht geöffnet ist auf Grund von Renovierungsarbeiten. Dafür schlenderten wir aber an einer recht hohen Mauer vorbei, die nur aus Sichtschutzgründen gebaut wurde. Die Wand hatte keinen anderen Zweck, als den Blick den Bruders aufs eigene Häusle zu verhindern. Jaja, auch vor hundert Jahren hatten die Leute schon nen Knall 🙂

Da zum Haus aber eben auch ein Ummauerter Garten gehörte, suchten wir diesen als nächstes Auf. In einem kleinen Gewächshaus konnte ich wieder meinem Makrofotografiefimmel etwas nachgeben 🙂 Aber diesmal ist die Ausbeute etwas kleiner. Vieles hatte ich ja bereits in Schottland auch fotografiert.

Nach dem Belvedere wollten wir eigentlich noch bisschen was anschauen, aber irgendwie hatte mir jemand den Energiestecker gezogen, so dass wir zurück zur Unterkunft sind und den nachmittag/abend mit Würfeln verbracht haben.

Von Mullingar nach Sligo

Von Mullingar, was ziemlich in der Mitte von Irland liegt, ging es am nächsten Tag Richtung Norden, in die Nähe von Sligo. Doch bevor es in die „korrekte“ Richtung ging, fuhren wir noch zu einem kleinen Schätzchen, nämlich zur Fore Abbey.

Fore Abbey

Das Kloster in Fore hat eine lange Geschichte und wurde bereits im Jahr 630 gegründet. Zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert geriet die Abtei allerdings immer wieder ins Visier der Wikinger – ganze zwölfmal wurde sie geplündert. Die heutigen Ruinen stammen größtenteils aus dem 15. Jahrhundert bis auf den Kreuzgang, der sogar noch aus dem 13. Jahrhundert erhalten geblieben ist. Das Kloster wurde 1539 aufgegeben, jedoch lebten bis ins 17. Jahrhundert Einsiedler in dem Kloster.

Fore Abbey gilt heute als die größte noch erhaltene Benediktinerabtei in Irland. Im 20. Jahrhundert wurden die Überreste restauriert und für Besucher zugänglich gemacht. Und das Beste? Wir waren dort ganz alleine und konnten somit auch einen Blick von oben auf die Abtei werfen. Besonders gut zu erkennen ist natürlich der Klostergarten mitten im Zentrum.

Fore Abbey

Eigentlich wollten wir nach der Abbey noch in eine kleine Distellerie (Rum) direkt in der Nähe, entschlossen uns dann aber um. Ein Megalithengrab haben wir auch ausgelassen, nach wandern war uns an diesem Tag dann doch eher nicht. Und so schauten wir, ob wir direkt nach Downpatrick Head, einem Felsen, der von der Küste getrennt im Wasser steht, fahren. Und das taten wir dann auch. Eigentlich hatten wir das erst für den Folgetag geplant, aber so hatten wir dann mehr Zeit in Sligo.

In Ballina, das auf dem Weg lag, hielten wir noch kurz an, um uns dort eine Kathedrale anzuschauen, doch rein wollten wir nicht, da dort geheiratet wurde. Aber von der Tür konnten wir einen Blick auf das Brautpaar und in die Kathedrale werfen. Die sah auch von unserem Standpunkt aus recht interessant aus.

Downpatrick Head

Von Ballina ging es dann nach Downpatrick und da wir vergleichsweise spät dort waren, ging es auch mit dem Besucheransturm, der sich wirklich in Grenzen hielt. So hatten wir auch die Chance unseren Filter nochmal zu testen, aber es blieb leider dabei, dass der für uns zu schwach ist. Aber wir haben noch für eines unserer „älteren“ Objektive einen Filter, der uns die Langzeitbelichtung länger ermöglicht.

Witzigerweise haben wir von der Langzeitbelichtung gar nicht so viele Bilder dabei. Auch wenn die Sonne hier aktuell ihr bestes gibt, ist der Himmel oft sehr milchig und mit Schleierwolken bedeckt. Da sieht der Himmel auf dem Bild einfach nur weiß aus. Aber wie so oft, man kann nicht alles haben.

Von Downpatrick Head ging es dann weiter in Richtung Sligo, jedoch hatten wir noch zwei Klosterruinen auf dem Plan.

Versteckte Schätzchen

Zuerst wollten wir uns das Kloster Moyne anschauen. Wir haben aber schon auf dem Weg dahin ein bisschen Bewertungen gelesen, dass es schwierig ist, dort hinzukommen. Und dann standen wir vor dem Gatter, wo aber leider auch kein Parkplatz war. Um zum Kloster zu gelangen, hätten wir irgendwo parken müssen, über das Land eines Bauern laufen, was ja im Normalfall kein Problem ist, an einem Bullen vorbei – was durchaus ein Problem sein könnte, um dann zum Kloster zu gelangen. Also entschieden wir, wir lassen es und machten uns auf dem Weg zum nächsten Halt. Doch nachdem wir den Miniwald durchquert hatten und wieder ringsrumschauen konnten, sahen wir die Abbey aus einiger Entfernung. Und schau mal an, wir haben ja die Drohne mit. Sprich, Drohne startklargemacht und direkt drüber geflogen. Natürlich ist das nicht das gleiche, zumal die Bewertungen besagten, dass die Ruine wirklich toll ist, aber eben auch, dass der Bauer nicht so begeistert von Touristen ist. Und als Bulle wäre ich das übrigens auch nicht 🙂

Die Lage der Abbey kann sich sehen lassen, quasi direkt am Wasser. Auch wenn wir leider nicht direkt hin konnten, die Abbey hat eine lange Geschichte. Aber wie immer, damit wir hier niemanden langweilen, darf gerne hier geluschert werden.

Moyne Abbey aus sicherer Entfernung 🙂

Unsere Drohne hatten wir eingepackt und fuhren weiter zum Kloster Rosserk. Auch hier hatten wir Glück, dass wir alleine waren und konnten auch hier die Drohne nochmal steigen lassen. Aber anders als bei Moyne konnten wir in Rosserk zum einen Parken und zum anderen das Kloster auch innen anschauen. Das Kloster war sogar so gut erhalten, dass wir neben dem Klostergarten auch in die erste Etage konnten, die zwar kein Dach mehr hatte, aber was solls. Hier lag beispielsweise das Refektorium, der Schlafsaal der Mönche. Wie auch Moyne ist Rosserk auf die Franziskaner zurückzuführen 🙂 Da auch dieses Kloster eine lange Geschichte hat, wurde es doch bereits um 1440 gegründet, könnt ihr alles wissenswerte hier nachlesen.

Vom Kloster ging es dann direkt zu unserem Cottage in der Nähe von Sligo, wo wir schon von Sahra erwartet wurden. Sie zeigte uns das Häuschen (am Meer) und bat noch darum, den alten Kater zu füttern, da sie selbst zwei Tage über Nacht in Sligo verbringen müsste. Wir hatten also quasi sturmfreie Bude.

Den Abend verbrachten wir damit, den Seehunden zu lauschen, die auf einer der Sandbänke lagen und fröhlich vor sich hinsangen und maulten. Sehen konnte man sie leider kaum, dafür waren sie aber eben umso lauter. Selbst mit der Kamera war das eine Herausforderung…

Rund um Sligo

Den nächsten Morgen fuhren wir zum Frühstücken nach Sligo in das Osta, das direkt am Wasser lag. Da es aber etwas frischlich war, entschieden wir uns drinnen zu sitzen. Mit Kartoffelpuffern (oder sowas in der Art) und pochiertem Ei für mich, sowie pochierten Eiern auf Brot, ging es dann zur Sligo Abbey.

Sligo Abbey

Wir hatten das Glück, dass diese Woche die sogenannte Heritage Woche ist – also die Kulturerbe Woche. Das hieß, freier Eintritt für uns, sowie Programm in den Kulturerbestätten. In dem Kloster gab es zum Beispiel an einer Lagerfeuerstelle eine Geschichtsstunde über die Mythen von Irland sowie Musik von den Kloster-Boys :). Einer der Herren saß auf der ersten Ebene und spielte auf seiner Klampfe, bzw. in diesem Fall einer Ukulele. Wir kamen ins Gespräch und er entpuppte sich als sehr gut Deutschsprechend. Denn er hatte in der Nähe von Köln gewohnt und seine Tochter lebt in Berlin und ist auch in Berlin geboren. Kurze Rede, langer Sinn – er ist vor Kurzem Opa geworden und hat uns dann ein Lied vorgeträllert, das sich um seinen Enkel Oscar drehte. Das war auf jeden Fall sehr nett. Danach verabschiedeten wir uns höflich und warfen noch ein paar Euros in den Ukulele-Koffer und scharwenzelten weiter durch das Kloster.

Die Abtei von Sligo wurde bereits 1253 von Maurice Fitzgerald gegründet, dem Stadtgründer von Sligo. Über die Jahrhunderte wurde sie mehrfach durch Feuer, Kriege und Aufstände zerstört, ehe die Mönche sie im 18. Jahrhundert endgültig verließen. In den 1850er-Jahren ließ Lord Palmerston die Ruinen restaurieren.

Heute kann man vor allem den gut erhaltenen Kreuzgang und der reich verzierten Hochaltar aus dem 15. Jahrhundert anschauen – der einzige seiner Art, der in Irland noch in Takt und die Zeit überdauert hat.

Von der Sligo Abbey wollten wir noch ein wenig durch die Stadt laufen, was wir auch taten. Bunte Häuser und nett geschmückte Straßen ließen uns bis zur „Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis“ schlendern. Da wir aber an einem Sonntag dort waren, lief hier noch der Gottesdienst, den wir natürlich nicht stören wollten und so wieder mal nur an der Pforte stehen blieben und ein Bildchen vom Inneren machten. Und was soll man sagen? Das Kirchenschiff sah prächtig aus, in Gelb und Blau – hatten wir in dieser Form auch noch nicht so oft gesehen, wenn wir es überhaupt schonmal gesehen hatten.

Westlife Mural und mehr…

Kaum traten wir aus der Kathedrale wieder raus, haben wir ein Graffitti gesehen – von Westlife. Ja, genau, die Band, über die quasi jeder lacht. Damals, vor über 10 Jahren, sind wir für Westlife sogar schonmal in Irland gewesen, zwar nur in Dublin, aber immerhin. Denn damals gaben sie ihr Abschlusskonzert im Croke Park in Dublin. Da der Großteil der Band aus der Stadt Sligo stammt, war es ja fast unumgänglich hier so ein Bild zu finden. Fast ein bisschen wie in Liverpool mit den Beatles. Also her mit dem Foto

Auf der linken Seite steht ungefähr folgendes:
Mit einer Karriere von zwanzig Jahren bestehen Westlife aus Shane, Nicky, Kian und Mark. Als wahres Pop-Phänomen mit mehr Nummer-1-Hits als jeder andere Act außer den Beatles und Elvis haben Westlife weltweit 50 Millionen Alben verkauft.

Rechts steht ein Auszug aus einem Song, eigentlich von Michael Bublé (Home): Ein weiterer Wintertag ist gekommen und gegangen. In Paris und Rom. Und ich möchte nach Hause gehen. Westlife hat das Lied später gecovert und soll die Verbundenheit zu Sligo darstellen.

Wir fanden dann noch ein paar andere Graffitis die wir uns anschauten, die dürft ihr aber gerne in der Galerie anschauen.

Carrowmore – 4000 Jahre geschichte

Nachdem wir Sligo uns angeschaut hatten, wollten wir dann doch noch eine Megalithanlagen anschauen. Dafür haben wir uns Carrowmore rausgesucht, das recht dicht an Sligo lag. Auch dort kam noch die Heritage-Woche zum Tragen, wir konnten also kostenfrei uns die verschiedenen Gräber anschauen. Es gab ein zentrales Grab (auf dem Hügel mit einem großen Steinhaufen, wo man reingehen konnte) und vielen kleineren Dolmen. Die Anlage wird datiert auf etwa 4000 – 2500 v. Christus. Für einige Monumente konnten konkrete Daten errechnet werden, bei einigen ist bis heute nicht ganz klar, wie alt diese sind. Aber im Endeffekt kann man sagen, sie sind alt! Selbst bei der Anzahl der Grabstätten ist nicht sicher, wieviele es waren. Die Zahl geht von einst 80 – 200. Aktuell sind 25 Stätten zu besichtigen, manchmal nur noch wenige Überreste der originalen Bauten, manchmal nur der Dolmen, manchmal nur der Steinkreis. Viele Überreste finden sich auch auf den Ländereien rundherum, die jedoch in Privathand sind und somit nicht zugänglich gemacht werden konnte. Aber, hihi, wir hatten ja die Drohne dabei, so dass wir von oben auf zwei der größten Steinkreise noch luschern konnten, einem, das sogar besonders war, denn dort befand sich im Steinkreis ein kreuzförmiges Grab.

Easkey & Enniscrone

Nach soviel Geschichte hatten wir eine Töpferei auf dem Plan. Klingt bissl komisch, aber eigentlich auch nicht, denn was bringen wir in der Regel aus einem Urlaub mit? Genau, lokal getöpferte Tassen oder was anderes lokal hergestelltes. Und ich hatte mir Rosis Töpferei rausgesucht. Also ging es auf nach Easkey, wo wir auf dem Weg noch den Split Rock fanden, direkt an der Straße. Natürlich nicht zu verwechseln mit dem Apple Split Rock in Neuseeland, der ja außerdem im Wasser lag und eher die Form eines Apfel hatte. Der Split Rock in Easkey hat eher die Form eines Elefanten – zumindest fanden wir das. Aber gebt gerne an, was ihr da so seht…!

Und dann landeten wir auch schon in Rosis Töpferei und haben direkt zugeschlagen. Eine Tasse (erst beim dritten Gang durch das Studio gefunden) und eine Schwalbe, die hier sehr verbreitet ist. Also etwas für unseren Tassenschrank, den wir unbedingt etwas aufräumen oder ausmisten oder neu organisieren müssen, und etwas für unser Souvenir-Regal. Dazu gab es noch einen Kaffee von einer kleinen Italienerin, die vor der Töpferei einen kleinen Cafe-Wagen hatte.

Dann ging es weiter nach Enniscrone, leider voll überlaufen, denn der Sommer in Irland zeigt sich in diesem Jahr wohl von seiner besseren Seite, so dass viele Familien den Tag bei herrlichem Sonnenschein am Strand verbrachten. Das oft fotografierte alte Strandbad taten wir als etwas überwertet ab und fuhren stattdessen an einen Strandabschnitt, wo bis auf eine handvoll Menschen niemand war. Man muss dazusagen, dass dieser Abschnitt auch nicht wirklich Strand sondern eher Klippe war.

Dort balancierten wir auf den Stufen, fanden trockengelegte Kuhlen, wo sich das Meersalz drin sammelte und ein paar Kuhlen, die mit Wasser gefüllt waren und wo Leben drin statt fand. So kroch ich also auf den Steinen rum, um nicht nur das Meersalz mit dem Makro einzufangen, sondern auch die kleine Anemone.

Zurück ging es dann noch zur Easkey-Castle, eigentlich nur noch ein Turm, etwas erhöht überm Meer, so dass man von der Burg damals noch gut über das Meer schauen und Feinde vom Wasser aus sehen konnte. Zum Abschluss des Tages ging es noch zum Aughris Head, wo wir noch einen schönen Spaziergang machten, um dann zurück zur Unterkunft zu düsen und uns Abendbrot zu machen. Dort wo wir eigentlich essen wollten, war es so voll und wir hatten den letzten Platz im hintersten Eck bekommen, das fanden wir einfach blöd (besser gesagt, ich fands blöd), so dass wir das Lokal wieder verließen und uns für Ei und Avocado entschieden.

So, das war jetzt eine quick & dirty Zusammenfassung der ersten Tage. Viel Spaß beim Bilder durchforsten 🙂

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