Ne, ich red nicht vom Fussball, ne ne. Aber heute hat irgendwer kräftig am Schalter rumgespielt. Am Schalter für Schönwetter! Heißt: Regen…Regen…kalt…Regen und äh…ja nochmal Regen. Leider sollte es fast den ganzen Tag so bleiben, so dass der Tag heute recht unspektakulär war. Zuerst sind wir noch auf die Halbinsel bei Dunedin gefahren, unter anderem vorbei am Hafen Port Chalmers. Dort legen die großen Kreuzfahrtschiffe an, heute lag auch eines, wenn auch nicht soooo riesig, vor Anker. Wirklich was gesehen vom Schiff hat man aber nicht, dadurch auch kein Bild. Außerdem kann man so Pötte ja auch in Deutschland sehen 😛
Wir fuhren also an der Küste entlang nach Aramoana, dem Endzipfel. Dort kam sogar noch ein bisschen die Sonne raus und hellte das Wetter ein bisschen auf, so dass wir unsere Sachen schnappten und einen Spaziergang am Strand machten. Wir wollten zu einem Felsen, der ein großes Loch zum durchgucken hatte. Den sahen wir auch schon von weitem. Besser aber noch waren die riesigen Wellen, die immer wieder auf den Strand trafen. Im Wasser entdeckten wir auch mind. 10 Surfer, die gespannte auf die perfekte Welle warteten. Während wir da waren, passierte das zwar nicht, doch ab und an unternahm einer einen Kurzausflug auf einer der vielen Wellen die Richtung Strand drückten.
Um Euch bisschen zu verwirren: Bevor wir nach Aramoana gefahren sind, waren wir noch auf einen wiiiirklich ganz kurzen Abstecher im Botanischer Garten, daher auch die zwei Bildchen.
Weiter ging es dann auch schon nach Moeraki, wo wir uns die Boulder anschauen wollten. Aber das Wetter, echt, zum *****. Auch wenn wir dauernd die Kamera putzen mussten, ein paar Bildchen haben wir dennoch gemacht. Klar, bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang sieht das natürlich nochmal besser aus. Faszinierend auf jeden Fall, denn so runde Steine sieht man in der Größe ja eher selten. Die Entstehung kann Euch Stefan dann bei Gelegenheit im Detail erklären oder Ihr fragt nochmal, dann schreib ich es im nächste Blog mit rein.
Als nächstes stand dann noch Omaru auf dem Plan, denn dort gibt es noch einige Pinguine. Doch auch hier, erstmal waren wir zu früh und zweitens wars immer noch nass und kalt und ihhhh und bäh. Dafür gabs Monsterwellen! Stefan hats versucht mit der Kamera festzuhalten. Ein etwas verrückteres Pärchen ist fast über die Mauer geflogen, weil die Welle dat Mädel ziemlich nass gemacht hat. Hätte auch doof ausgehen können, ist es aber nicht. Nun gut, jedenfalls gab es heute wieder keine Pinguine 😦
Dafür haben wir ein paar andere Tiere wieder vor die Linse bekommen, wenn ein Teil auch schon alte Bekannte sind. Mittlerweile sind wir in unserer Scheune angekommen und siehe da, es schifft draussen immer noch. Und wie das in Scheunen so ist, ist´s a bissl frisch, doch Wärmflaschen und Heizung machen es möglich, dass uns dann doch nicht all zu kalt ist.
Für Morgen haben wir noch keine großen Pläne, so dass wir spontan, je nach Wetterlage entscheiden, was wir machen. Entweder schauen wir uns die Farm an (über 20 HA, 90 Kühe und 200 Schafe) oder fahren zu noch zu einem See oder machen beides oder oder oder.
Kurzum, so langsam neigt sich unser Urlaub in Neuseeland dem Ende zu. Wir schauen, was der morgige Tag bringt und werden natürlich wieder berichten 🙂
Bis dahin ein paar Bilder des heutigen verregneten Tages.









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