Konichiwa liebe Lesefreunde,
der Weg führte uns vorgestern nach Onomichi – einem kleineren Ort östlich von Hiroshima. Knapp 140.000 Einwohner zählt Onomichi und ist eigentlich nicht sonderlich bekannt. Jedoch gibt es einiges zu sehen. Die Stadt ist sozusagen eine Tempelstadt mit vielen kleinen Schreinen oder Tempeln. Sie liegt in der zerklüfteten Inlandsee und mit einer Seilbahn kann man auf einen Berg fahren, von dem man das gesamte Umland inklusive der vielen Berge in der Inlandsee begutachten konnte.
Mit dem Shinkansen sind wir wieder in Hiroshima los und mit einer kleineren Bummelbahn dann noch direkt in den Ort gefahren. An der Touri-Info im Bahnhof haben wir uns eine Karte mit allen Tempeln drauf geben lassen und sind, entgegen der meisten anderen Touristen nicht direkt mit der Bahn auf den Berg hochgefahren, sondern zu Fuß zur Station gegangen mit einigen Umwegen die uns an den Tempeln vorbeiführten. Da es so viele waren, verzichten wir jetzt auf die einzelnen Beschreibungen, dafür sind in der Galerie eigentlich alle kurz genannt – wobei es noch einige mehr waren, die nicht mit einem Bild erwähnt werden. Dennoch waren alle sehenswert und die teilweise recht langen Wege wert.
Mit der Bahn sind wir aber dennoch auf den Berg gefahren, denn dort ging es um den Berg herum zu den weiteren Tempeln. Zudem gab es natürlich die Aussichtsplattform auf der Bergspitze, mit der wir schön weit über die Inlandsee und Onomichi schauen konnten. Außerdem gabs dort EIS! 🙂 Runter sind wir dann gelaufen und wir hatten bereits beim Hochfahren einen Waffelbäcker entdeckt, den wir unbedingt testen wollten. Haben wir dann auch gemacht. Wir haben uns auf die Terrasse gesetzt, weil der Himmel strahlend blau war und die Temperaturen halbwegs angenehm und haben schön unsere Waffeln verspeist. Bilder dazu findet ihr auch in der Galerie.
Nach der Zwischenmahlzeit ging es weiter zu den eher abgelegenen Tempeln, die nicht mehr der Hauptroute der restlichen Touris entsprach und haben uns dort noch einige kleine Schätzchen angeschaut um dann den letzten Bus in die Innenstadt zu verpassen. Aber da unsere Füsse die langen Wege mittlerweile gewöhnt sind, haben wir die 2 km fast auf einer Arschbacke abgesessen 🙂
Mit ein paar schnellen Schritten erreichten wir auch noch unseren Bummelzug, um dann von Hiroshima wieder zurück ins Hotel zu fahren. Das Abendessen haben wir uns ausnahmsweise im Hotel gegönnt.
Unsere Tage in Himeiji und Miyajima könnt ihr dann morgen lesen – wenn unsere Füße nach dem heutigen Marsch es noch zulassen morgen überhaupt irgendwas hinzubekommen.
Also
hier die Bilderchen von Onomichi. Viel Spaß!
Beatchen und Stefan
Gefällt mir Wird geladen …
Hinterlasse eine Antwort zu Sieguschando Antwort abbrechen