Hallöchen zusammen,
gestern abend hatte ich noch angefangen zu schreiben – daher nicht wundern, dass die Zeitform springt…:)
Mutti: Ja, in der Nähe von Sydney gab es einen Tempel – aber da war es nicht so voll oder so. Der lag ja mitten im Nirgendwo…Und das mit den Brunnen/Feuerstellen werde ich mir nochmal genauer anschauen.
Also los geht´s:
Also schlenderte ich wieder Richtung Metro, um mein nächstes Ziel anzusteuern. Die Duolun Lu, auch als Kultur- und Literatenstraße bekannt, Dazu musste ich aber erstmal hinkommen, und da ich den Tag so doof geplant hatte, musste ich wieder gefühlte 25 mal umsteigen. So auch an der Shanghai Railway Station. Chaos. Menschen…und 15 Minuten Weg durch die Katakomben des Bahnhofs, um meine Umsteigemöglichkeit zu finden. Kurzerhand funktionierte ich meinen Ruck- zu einem Brustbeutel um. Auch wenn Shanghai grundsätzlich als sichere Stadt gilt, die Taschendiebe gibts überall und grade in so einem Gewühl muss mir ja nicht auch noch die Knete geklaut werden.
Endlich an meiner Bahn angekommen fuhr ich bis zur Dongbaoxing Lu und lief der Route des Reiseführers nach. Und bums, stand ich zwar auf der Dongbaoxing Lu, jedoch nicht auf der Duolun Lu. Ja, wer Lesen kann…Also drehte ich wieder um und lief nun mit meinem Handy vor der Nase den Weg lang, verpasste aber beim zweiten Anlauf den richtigen Eingang zur Duolun Lu, und bin durch den „Ausgang“ reingeschlittert. Halb so wild, die Runde hätte ich sonst auf dem Rückweg gedreht. Also guckte ich mich ein bisschen um, und direkt am Eingang stand die erste Figur. Insgesamt sind es bestimmt 10 Statuen von berühmten Schriftstellern und Charlie Chaplin, der mit seinen Stummfilmen entscheidend zur „neuen Kulturbewegung“ beitrug. Davon mal abgesehen, dass er anscheinend auch zweimal zu Besuch in Shanghai war. Die restlichen Schriftsteller wird man bei uns eher weniger kennen, der bekannteste hier ist Lu Xun. Um das abzukürzen, es fand sich ein paar schöne Gebäude auf der Straße und eine interessante Kirche, die sowohl westlich als auch chinesische Elemente miteinander vereint. Wie das dann aussieht, könnt ihr natürlich in der Bildergalerie sehen.
Zum Abschluss setzte ich mich noch in ein Gartencafé, genoss meinen Kaffee und Cheesecake und beobachtete, wie das Wetter komplett umschlug. Sprich, die Sonne war weg, der Wind da und die Luft bäh. Also machte ich mich auf den Rückweg – der Tag war also so ein Mittelding. Nicht Fisch und nicht Fleisch.
Von daher viel Spaß mit der Ausbeute der Bilder und gute Nacht
Das Beatchen









Hinterlasse eine Antwort zu Sieguschando Antwort abbrechen