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Nicht Fisch – nicht Fleisch

Nicht Fisch – nicht Fleisch

Hallöchen zusammen,

gestern abend hatte ich noch angefangen zu schreiben – daher nicht wundern, dass die Zeitform springt…:)

Mutti: Ja, in der Nähe von Sydney gab es einen Tempel – aber da war es nicht so voll oder so. Der lag ja mitten im Nirgendwo…Und das mit den Brunnen/Feuerstellen werde ich mir nochmal genauer anschauen.

Also los geht´s:

Ok, nach dem erfolgreichen Tag gestern, war der heutige eher suboptimal und hat mich nicht so recht glücklich gemacht. Um ca. 12:30 Uhr bin ich also los Richtung Jade-Buddha Tempel. Dort angekommen bin ich natürlich wieder beim falschen Eingang rein und wurde freundlich aber bestimmt drauf hingewiesen, ich solle doch ums Gebäude laufen. Gesagt – getan. Die Dame am Eingang freute sich wirklich aus tiefstem Herzen mich zu sehen und gab mir dementsprechend meine paar Kröten Wechselgeld genauso lieblos zurück. Ein freundliches Hallo wäre auch ok gewesen. Vielleicht lags daran, dass heute Sonntag ist. Die Gegend in der der Tempel liegt ist auch eher semi-schön, also eigentlich gar nicht schön. Und irgendwie hat mich der Tempel auch überhaupt null angemacht heute. Vielleicht weils alles einen ticken zu gelackt war. Momentan wird die Haupthalle verschoben und ein Großteil des Tempels ist bereits renoviert. Pünktlich zum Mittag erwischte ich singende Mönche beim Mittag. Eigentlich zeichnet der Tempel sich durch zwei Buddha-Statuen aus, die aus einem Stück Jade gefertigt wurden. Nur irgendwie sahen die dann alle gleich aus – so habe ich einen kleinen entdeckt und dachte erst, DAFÜR der ganze Aufriss? Aber nach etwas Suchen, habe ich glaube ich, den richtigen gefunden. Aber da ich die Beschriftung nicht lesen konnte, kann ich es natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Der Bereich, in dem die Buddhisten beten durften war eine reine Baustelle und die Asche vernebelte mir zum einen die Sicht und zum anderen meine Klamotten. Da mein Spassfaktor irgendwie gedämpft war, setzte ich mich in den Vorhof und las ein bisschen in meinem Reiseführer und ließ mir dabei die Sonne auf den Pelz scheinen. Zu dem Zeitpunkt war die Sonne nämlich warm, sichtbar und angenehm! Das sollte sich im Laufe des Tages leider noch ändern. Dennoch ein paar ganz ansehnliche Bildchen des Tempels findet Ihr hier.

Also schlenderte ich wieder Richtung Metro, um mein nächstes Ziel anzusteuern. Die Duolun Lu, auch als Kultur- und Literatenstraße bekannt, Dazu musste ich aber erstmal hinkommen, und da ich den Tag so doof geplant hatte, musste ich wieder gefühlte 25 mal umsteigen. So auch an der Shanghai Railway Station. Chaos. Menschen…und 15 Minuten Weg durch die Katakomben des Bahnhofs, um meine Umsteigemöglichkeit zu finden. Kurzerhand funktionierte ich meinen Ruck- zu einem Brustbeutel um. Auch wenn Shanghai grundsätzlich als sichere Stadt gilt, die Taschendiebe gibts überall und grade in so einem Gewühl muss mir ja nicht auch noch die Knete geklaut werden.

Endlich an meiner Bahn angekommen fuhr ich bis zur Dongbaoxing Lu und lief der Route des Reiseführers nach. Und bums, stand ich zwar auf der Dongbaoxing Lu, jedoch nicht auf der Duolun Lu. Ja, wer Lesen kann…Also drehte ich wieder um und lief nun mit meinem Handy vor der Nase den Weg lang, verpasste aber beim zweiten Anlauf den richtigen Eingang zur Duolun Lu, und bin durch den „Ausgang“ reingeschlittert. Halb so wild, die Runde hätte ich sonst auf dem Rückweg gedreht. Also guckte ich mich ein bisschen um, und direkt am Eingang stand die erste Figur. Insgesamt sind es bestimmt 10 Statuen von berühmten Schriftstellern und Charlie Chaplin, der mit seinen Stummfilmen entscheidend zur „neuen Kulturbewegung“ beitrug. Davon mal abgesehen, dass er anscheinend auch zweimal zu Besuch in Shanghai war. Die restlichen Schriftsteller wird man bei uns eher weniger kennen, der bekannteste hier ist Lu Xun. Um das abzukürzen, es fand sich ein paar schöne Gebäude auf der Straße und eine interessante Kirche, die sowohl westlich als auch chinesische Elemente miteinander vereint. Wie das dann aussieht, könnt ihr natürlich in der Bildergalerie sehen.

Zum Abschluss setzte ich mich noch in ein Gartencafé, genoss meinen Kaffee und Cheesecake und beobachtete, wie das Wetter komplett umschlug. Sprich, die Sonne war weg, der Wind da und die Luft bäh. Also machte ich mich auf den Rückweg – der Tag war also so ein Mittelding. Nicht Fisch und nicht Fleisch.

Von daher viel Spaß mit der Ausbeute der Bilder und gute Nacht
Das Beatchen


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Eine Antwort zu „Nicht Fisch – nicht Fleisch”.

  1. Avatar von Sieguschando
    Sieguschando

    Hallöchen Beatchen!Für Dich war Sonntag ein sch… Tag, für mich Heute! Der Dr. war böse mit mir und hat mir weitere 14 Tage den Klump- Schuh verpasst. Vielleicht sollte ich mir das das DREIRAD-Fahrrad zulegen, dann kann ich auf Kundschaft fahren und habe alle Beratungsmuster an der \“Frau\“ ohne das ich einen dämlichen Kuli im Schlepptau habe. Das Gefährt ist echt toll und wie man sieht effektiv!!! Stellt Euch das auf Deutschlands Straßen vor!!Ansonsten ist das so, es gibt gute und schlechte …\“Tage\“ Die – ich geh mal davon aus- Mandelblüten zeigen Frühling, und nach dem Frühling kommt der Sommer… Die Sonne steigt höher am Himmel und die Glücks- Hormone werden in Massen produziert——— Küsschen und ein Schlabber von uns Sieguschando

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