Hong Kong

Kurzabstecher nach Hong Kong – und da es wirklich kurz war, hier nur eine sehr kurze Zusammenfassung.

Es war sehr früh am Freitagmorgen. Um 5 Uhr ging es mit dem Taxi zum Flughafen, um 11 Uhr landete ich in Hongkong. Und dann: erstmal sortieren. Die Einreise war erstaunlich unspektakulär – Pass vorzeigen, Aufkleber rein, fertig. Dazwischen noch irgendwie mit meinem Kollegen schreiben, wie ich mir meine Metro-Karte kaufe (die hier übrigens nicht nur für die Metro gilt, sondern auch für Taxi, Flughafentransfer und kleine Einkäufe im Alltag). Kurzum: Die Stadt ist kein Vergleich zu Shanghai. Willkommen in einer anderen Welt.

Schon die Fahrt in die Stadt fühlt sich anders an. Linksverkehr, alte Taxis, irgendwie immer noch britisch. Nicht geschniegelt, nicht futuristisch, eher … echt. Hochhäuser stapeln sich gefühlt bis in den Himmel, dazwischen Berge, überall Wasser. Warm ist es auch. So eine Wärme, die sofort sagt: Du bist nicht mehr in „China“ und schon gar nicht in Europa. Immerhin hatten wir Ende November, als ich kurz nach Hongkong „musste“.

Für das Wochenende war der Stadtteil Central mein Ausgangspunkt. Freitag war ich vor allem geschäftlich unterwegs und saß abends mit müdem Gesicht mit meinem Arbeitskollegen, einem Freund von ihm und einem befreundeten Pärchen, das kurzerhand in Hongkong geheiratet hat, noch auf ein Bier zusammen. Samstag dann langsamer. Zu Fuß durch Central, Streetart, ein Tempel, ein Park, immer wieder kleine Cafés. Beobachten, Kaffee trinken, treiben lassen.

Schon am Freitag hatte ich auf dem Weg vom Hotel Richtung Downtown ständig diesen Blick rüber nach Kowloon. Hochhäuser, Wasser, kleine Fischerboote, Fähren. Hongkong eben.

Abends bin ich dann runter an den Pier gegangen, von dem die Fähren abfahren. Nicht nur nach Kowloon, sondern auch auf die umliegenden Inseln. Kurzerhand bin ich auf die Fähre nach Lamma Island gesprungen, um dort meinen Kollegen und seinen Kumpel zum Abendessen zu treffen. Und da passiert es: Die Stadt wird langsam kleiner, Lichter spiegeln sich im Wasser, Wind im Gesicht. Kurz durchatmen.

Was soll ich sagen? Hongkong hat mich sofort gekriegt – irgendwie eine Mischung aus Faszination, leichter Überforderung und dem Gefühl, dass man hier noch viel mehr sehen müsste. Liebe auf den ersten Blick war es allerdings nicht. Dafür war es vielleicht auch einfach zu wenig Zeit, da ich nur einen klitzekleinen Ausschnitt der Stadt erkunden konnte.

Sonntag ging es dann auch schon zurück nach Shanghai, irgendwann um 19 Uhr. Mit reichlich Verspätung. Passt irgendwie. Zum Glück hat das mit dem Taxi in Shanghai noch gut geklappt, sodass ich nicht die letzte Metro nehmen musste. Auch die Einreise nach China lief wieder problemlos.

Alles in allem also ein stressiges, aber auch interessantes Wochenende 🙂

Und hier nun ein paar Impressionen aus Hongkong.

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