06.12. – 08.12.2024 | Frankfurt – Auckland – Christchurch
Wir sind angekommen! Das ist die gute Nachricht. Ok, eine schlechte gibt es eigentlich gar nicht, außer, dass wir uns entschieden haben, nicht nochmal über Shanghai zu fliegen :p
Aber der Reihe nach. Nachdem wir zum Flughafen in Frankfurt chaffeuriert wurden (Danke nochmal Stephie!!!!) und wir unser Gepäck eingecheckt hatten, standen wir immer noch vor dem Problemchen, dass wir bei unserem zweiten Flug von Shanghai nach Auckland nicht einchecken oder Plätze raussuchen konnten. Dafür, dass beide Teil der Star Alliance sind, ist das schon etwas schräg, aber gut. Ändern konnten wir es eh nicht. Dafür konnten wir aber unser Gepäck bis Auckland durchchecken! CheckCheckCheck.
Dann gings auch schon los und wir saßen bei uns am Abflug-Gate, da wurden spontan unsere Sitzplätze (die wir vorher teuer erstanden haben) geändert. Warum? Ja die Frage stellten wir auch. Es wurde nämlich ein andere Flugzeugtyp eingesetzt, bei dem unsere Plätze nicht mehr vorhanden waren. Nun saßen wir zwar dennoch in der bevorzugten Zone, aber direkt neben dem Klo und dann auch noch links im Flieger…AHHHH
Also sind wir zum Schalter und haben gefragt, ob man da was machen kann. Und das ging. So saßen wir zwar immer noch links, aber direkt hinter der Premium Eco, so dass wir gefühlt 100 m Beinfreiheit hatten. Und wir hatten den dritten Platz frei, der war nämlich in einem Knick, wo die Stewardessen immer schön gegengeknallt sind. Da kannste normal auch echt niemanden hinsetzen. Für mich ja nicht ganz so wichtig, aber für Stefan war das schon weitaus besser. Und so gabs dann nach dem Boarding erstmal schön was zu futtern bevor es dunkel im Flieger wurde, da wir ja in die Nacht bzw. durch die Nacht flogen. Nach vielem Wandern im Flieger, Filmen und Serien und einem Frühstück ging es dann auch langsam an die Landung.
Der Sicherheitsapparat…
Der Flug war super ruhig und so landeten wir pünktlich in Shanghai. Und da warteten schon zwei nette Damen, die alle Mitreisenden, die weiter nach Auckland wollten, einfingen und extra geleiteten. Dort wurde nochmal gecheckt, wer welches Gepäck hat, weil, Ordnung muss sein, das nicht einfach in den nächsten Flieger gepackt wird, sondern nochmal durchleuchtet werden muss. Wir bekamen auch unsere Tickets mit Sitzplätzen, aber wieder blöde Sitzplätze. Danach ging es nochmals durch den Sicherheitscheck. Und wie ich es schon von früher kannte, haben sie uns wieder Feuerzeuge abgenommen, dummerweise aber auch noch einen unserer Akku-Packs, weil der zu viel Bums hatte. Sauerei! Versteht halt auch kein Mensch, aber gut, haben wir das Ding abgegeben und sind wieder zu unserem Gate. Da wir aber recht früh dran waren, war natürlich noch niemand am Gate, so dass wir uns immer noch keinen Sitzplatz suchen konnte. Aber dann kam doch jemand und Stefan konnte unsere Plätze nochmal switchen und wir hatten einen freien Platz neben uns, so dass es insgesamt wieder etwas mehr Platz gab, wenngleich es diesmal keine extra-Beinfreiheit gab. Dieser Flug hieß aber, dass wir schlafen hätten müssen. Aber so richtig pennen kann man dann doch eben nicht. Das coole an dem Flieger? Selbsttönende Scheiben. Die konnte man per Hand regulieren, das fand ich schon faszinierend und hatte ich so auch noch nicht. Und, das muss man auch sagen, der Service war deutlich besser als bei unserer deutschen Lufthansa…Aber regen wir uns nicht auf, wir sind gut und heile mit beiden Fliegern geflogen. Unser zweiter Flug war dann auch fast eine halbe Stunde früher in Auckland als gedacht.
Wir waren auch nicht der einzige Flieger und so waren neben uns noch ein großer Trupp an Iron-Man-Teilnehmern dabei, die alle ihr Fahrrad dabei hatten. Die Schlange bei der Einreise bzw. beim Bio-Sicherheitscheck und beim Zoll war gefüllt mit Fahrrädern, denn Mitte Dezember findet hier in Taupo ein Iron-Man statt, wo auch der ein oder andere Deutsche (ok, wir hatten einen dabei), Engländer und auch viele Spanier (vermutlich) bei sein werden.



Nachdem wir die Einreiseprozedur hinter uns hatten, hieß es erstmal fix unser Gepäck erneut am Schalter abzugeben. Da wir aber etwas planlos am Flughafen standen, haben wir an einem Extra-Schalter gefragt und eine der beiden Damen hat uns dann zum „Domestic“-Aufgabeschalter begleitet. Dort haben wir unser Gepäck abgegeben und der Herr war außerdem so freundlich, uns darauf hinzuweisen, dass wir ja etwas früh für unseren Weiterflug seien und wir ein flexibles Ticket hätten und er uns gerne umbuchen könnte. Gesagt, getan, so dass wir statt 13 Uhr bereits um 11 weitergeflogen sind. Um 9 wäre auch gegangen, wäre aber wohl dann doch etwas stressig gewesen, da wir noch das Terminal wechseln mussten, aber dass ging auch zu Fuß wunderbar.
Und so flogen wir dann um 11 Uhr auf die Südinsel und landeten pünktlich in Christchurch, wo wir nun natürlich noch vor der Aufgabe standen, auch unseren Mietwagen 2 h früher abholen zu können. Auch das hat reibungslos funktioniert und nein, uns wurde diesmal kein Swift angedreht, so dass wir mit einem Kia Niro jetzt die Südinsel unsicher machen werden. Mit Auto und Gepäck an Bord ging es dann als erstes zu einem Supermarkt, dass wir zumindest für den kommenden Tag mit Frühstück versorgt sind. Aber sich wach zu halten, das war schon etwas herausfordernd. Also standen wir Punkt 15 Uhr an der Unterkunft, gingen duschen, zogen uns um und machten uns dann direkt mit der Kamera wieder los.
War es im „Speckgürtel“ gefühlt etwas frisch, brach dann doch die Sonne noch durch, so dass es mauschelig warm wurde. Schön, Sommer! Wir liefen einige Straßen entlang, wo wir noch ein zwei neue Graffitis entdeckten, mit dem Endziel Ramen Ria 😀 Haben wir auch geschafft. Vorher hatten wir uns noch ein Bierchen bei den Shaka Bros gegönnt. Wir saßen draußen und schauten dabei auf die Weihnachtsdeko, die doch bei der Sonne und den Temperaturen etwas gewöhnungsbedürftig ist. Danach gings nochmal zu den wahrlich hässlichen fetten Aalen im Avon River, die heute ein richtiges Festmahl in den Fluss bekamen und sich reckten und streckten um die Leckereien zu erhaschen. Aber ich bleib dabei, die sind einfach selten hässlich.
Ein bisschen Streetart in Christchurch.



Nun aber endlich Essen – also auf zu Ramen Ria, schön paar Sachen reingespachtelt und dann irgendwie zurück zur Wohnung. Noch schnell ein Glas Wein reingepfiffen und dann waren wir so platt, dass ich schon 19.30 (Ortszeit) im Bett lag und grunzte. Um 5 heute früh sind wir aber dann schon wieder aus den Federn. Das nennt man dann wohl doch etwas Jetlag. Alles in allem haben wir aber gut durchgehalten und nun geht es direkt weiter nach Kaikoura, wo wir heute Albatrosse anschauen wollen.
Jetzt geht es aber zu der Bildergalerie.










Hinterlasse einen Kommentar