Ach, das mit den Headlines ist ja auch immer so ne Sache und manchmal weiß ich auch nicht, was ich da reinschreiben soll, aber ich versuch immer etwas Bezug zu einem Ort oder Situation herzustellen. Mal klappt´s – mal nicht. Jedenfalls fliegen die Tage gefühlt schnell davon, insbesondere, weil es doch recht schnell dunkel wird…aber wem erzähl ich das?
Diesmal wird es nur ein kleiner Eintrag von gestern, denn ich bin schon soooo müde..aber dennoch lohnt sich reinklicken wie immer 🙂
Fangen wir doch einfach da an, wo ich beim letzten Mal stehen geblieben war. Müsste Doolin gewesen sein, und so hieß es gestern dann auch Tschüssi Doolin und auf nach Dingle. Nach meinem Frühstück im AirBnB und einem nochmal fantastischen Ausblick aus dem Bett und vom Frühstückstisch auf den Atlantik machte ich mich gegen 10 auf den Weg, denn der war gar nicht so kurz. Ich fuhr also erstmal an die Tanke, weil die am Vorabend nicht mehr aufhatte und holte mir erstmal eine Ladung Sprit und da nach 27 Litern schon Schluß war, muss das Vehikel echt nen kleinen Tank haben. Aber gut, mit vollem Auto ging es dann Richtung Killimer, wo ich zur Fähre wollte. Doch vorher spottete ich noch einen dicken Strand und bog auf den Parkplatz ab und parkte das Auto. Mit Kamera bewaffnet stand ich oberhalb des Strandes und sah den vielen Surfern zu, wie sie sich ins Kalte Nass stürzten und versuchten die besten Wellen zu reiten. Den einen gelang das ganz gut, andere waren eher noch im Übungsmodus. Aber das ist auch ok, denn dort gab es mehrere Surfschulen. Da stand ich also ne Viertelstunde rum und beobachtete die Surfer. Mir wärs ja zu kalt, davon mal ab, das ohne nen Neoprenanzug das eh nicht möglich wäre. Auf jedenfall war das ganz interessant mal mit anzusehen. Wir hatten ja schonmal einen recht extremen Surfer gesehen auf Island…da is das Wasser ja noch kälter. Wer weiß, vielleicht haben die „Profis“ ja für Island geübt?

Nach dem kurzen ungeplanten Zwischenstop ging es weiter ohne große Verzögerungen, aber da die Fähre immer stündlich zur vollen Stunde fuhr, wäre das etwas knappi geworden. Daher legte ich dann ganz entspannt vor Killimer noch einen kurzen Zwischenstop beim Vandeleur Walled Garden ein. Also ein eingemauerter Garten. Leider war der Herbst hier sehr zu spüren, so das kaum noch Blumen blüten, dafür waren die Bäume aber noch sehr bunt 🙂

Auf dem Rückweg zum Auto kaufte ich dann noch mein Ticket für die Fähre, denn das musste mind. 30 Minuten vor Abfahrt gekauft sein. Hat aber geklappt, so dass ich Rechtzeitig am Pier in Killimer ankam. Um genau zu konnte ich die Fähre sogar noch sehen! Also ich war recht früh dran…aber somit auch die Erste, die dann aufs Schiff durfte. Die Überfahrt war etwas von Wellengang gezeichnet, aber nix, was nen Fischkopp aus den Socken haut.
Drüben angekommen fuhr ich dann noch eine Viertelstunde bis zur Carrigafoyle Castle, die mich aber eher etwas enttäuscht hat. Davon mal, dass ich gar nicht genau wußte, was ich eigentlich erwartet habe. Vermutlich sieht alles bei Sonne irgendwie besser aus und graue Tage sind nunmal grau. Nach Carrigafoyle fuhr ich auf direktem Weg durch Tralee nach Dingle, wollte aber unbedingt noch am Inch-Beach vorbei. Ein ewig breiter und langer Strand, der fast wie eine Barriere bzw. Wellenbrecher wirkt. Könnt ihr ja mal googlen, damit ihr die Lage seht. Auf jedenfall war ich pünktlich zum Sonnenuntergangs- und Wolkenfestival da. Wie das aussieht?
SO:

Lange Rede – kurzer Sinn – hier gehts zur Bildergalerie, denn nach dem Strand ging es direkt nach Dingle in meine Unterkunft, Essen und wieder Unterkunft.









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