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Tulpenmeer und Bienenfreude

Tulpenmeer und Bienenfreude

Es liegen nun schon einige Wochen hinter uns, seit wir ein verlängertes Wochenende in der Hauptstadt der Niederlande verbracht haben. Deshalb wollen wir natürlich die Chance trotzdem nutzen, unseren Kurztrip in die Stadt der Fahrräder und Coffeeshops zusammenzufassen. Legen wir also los…Donnerstag nachmittag sind wir mit dem Flieger von Stuttgart direkt nach Amsterdam geflogen. Lief soweit alles reibungslos, denn viel verkehrt machen konnte man auch nicht.

Unsere Unterkunft, ein Hausboot, lag etwas außerhalb des Zentrums, so dass wir uns am Flughafen den richtigen Bus suchten und nach knapp einer Stunde unser Wochenenddomizil erreichten. Unsere Gastgeber, die wir über eine der großen Plattformen fanden, zeigten und erklärten uns alles und gaben uns noch einen Tipp, wo man und er Umgebung gut Essen gehen konnte.

Direkt hinterm großen Friedhof (Vredenhof) liefen wir also zum Café Amsterdam, einem alten Pumpenhaus der Wasserwerke, das nun eine neue Nutzung erfährt. Die riesige Halle war voll mit Leuten und so mussten wir ein paar Minuten auf einen Tisch warten. Stefan probierte sich an holländischen Spezialitäten wir rohem Hering, ich begnügte mich mit einem Burger. Dazu gab es einheimisches Craft-Bier und ein gutes Trinkgeld für die Kellner. Manchmal ist das mit der Verständigung schon so eine Sache…:-) Wir wollten gerne Trinkgeld geben, mit 7 Euro hatten wir aber nicht gerechnet. Dafür haben wir aber an Getränken gespart und sind unterm Strich günstiger rausgekommen als gedacht :p

Am nächsten Tag fuhren wir morgens zum Hauptbahnhof in der Innenstadt und kauften zwei Tickets, um zum Keukenhof zu fahren. Der Keukenhof, übersetzt heißt es soviel wie Küchengarten, liegt etwas außerhalb von Amsterdam. Seit etwa 70 Jahren wird der Keukenhof als Blumenschau genutzt. So werden pro Jahr etwas 4,5 Mio Zwiebeln per Hand gepflanzt. Daneben gibt es immer wieder bestimmte Themen, die die Blumenschau prägen. Der Garten wurde um 1860 in einen englischen Landschaftsgarten umgebaut, der immer noch als Grundlage für den heutigen Park gilt. Da wir noch recht früh im Jahr dran waren und der Keukenhof erst an dem Wochenende öffnete, waren die Blumen noch nicht ganz so weit, wie erhofft. Dennoch konnten wir bereits viele verschiedene Tulpen, Narzissen, Krokusse und auch Hyazinthen beim Spazieren betrachten. Ich will hier gar nicht so ausschweifend werden – im Endeffekt ist es ein bisschen wie ein botanischer Garten, der nicht nur Park, sondern auch verschiedene Gewächshäuse, Kaffees oder auch Liegewiesen hat. Hoffen wir, dass die Blumen nicht zu oft zertrampelt wurden oder werden. Es wäre echt schade drum.

Wie das Ganze dann aussah und da an dem Abend nicht mehr so viel passierte, gibt es hier nur ein paar Bilderchen vom Anreisetag und vom Keukenhof.

Viel Spaß


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