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What the Kuckkuck? :-)

What the Kuckkuck? :-)

Nun denn, Baden-Baden haben wir heute Früh nach einem ausgiebigen Frühstück in Richtung Alpirsbach verlassen. Als wir los fuhren, schien auch noch fröhlich die Sonne, so dass wir als ersten Zwischenstopp eine kleine Wanderung vorgesehen hatten…So sind wir mit dem Auto zum Parkplatz, von wo wir auf einem Rundweg zu einem Wasserfall laufen konnten. Da wir, wie so oft, nicht dem Hauptwegweiser folgten, trafen wir nur sehr wenige Menschen, dafür aber viele Fotomotive am Wegesrand zwischen den Bäumen. Unter uns das Wasser, wanderten wir über einen schönen, nicht zu steilen und immer schön sich durch den Wald schlängelnden Weg, der uns nach knapp 1,5 km zum Geroldsauer Wasserfall führte. Dort angekommen, liefen wir einer ersten Horde Menschen in die Arme, die sich auf der kleinen Brücke drängelten, um einen Blick auf den, mit Verlaub, recht kleinen Wasserfall zu erhaschen. Nachdem wir schon einige Wasserfälle gesehen haben, können wir wohl mit Fug und Recht sagen, dass der recht klein war – wenn es hoch kommt, stürzte er vielleicht 3 Meter tief. Aber egal, der Weg dorthin war wirklich schön. Den Rückweg liefen wir dann auf dem Hauptweg, neben dem Flüsschen statt oberhalb. Nun kamen uns immer wieder große Gruppen von Menschen entgegen, die den vermeintlich einfacheren Weg nahmen. Wir schlängelten uns immer brav weiter am Fluss entlang, ließen uns von den Mücken zerstechen und waren nach einer Weile wieder auf dem Ausgangsparkplatz, der nun sehr voll war. Ein kleiner Fakt am Rande – auch Johannes Brahms besuchten diesen Wasserfall, zusammen mit Clara Schumann, falls jemand weiß wer das ist. In der Musikstunde habe ich wohl gepennt (beide waren Komponisten bzw. Pianisten – was gut das es Wikipedia gibt).

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Nach dem Geroldsauer Wasserfall fuhren wir weiter in Richtung Kloster Allerheiligen (auch heute wieder über Schotterstraßen und viele kleine, enge Straßen), wo es neben der Klosterruine auch einen weiteren Wasserfall gab, doch den sparten wir uns auf Grund der vielen Leute. Dafür besichtigten wir die Ruine und mussten leider mit einem recht wolkenverhangenen Himmel zurecht kommen. Wir liefen durch die Ruine und fanden ein Wirtshaus, dass direkt hinter der Ruine lag. Wir flackten uns, mal wieder, in den Biergarten und ließen uns selbstgemachten Apfelsaft von Obststreuwiesen (handgeerntet), Kaffee aus Mexiko, alkoholfreies Radler sowie eine schöne Vesperplatte mit selbstgebackenem Brot, Wurst und Käse schmecken. Nachdem wir alles verputzt hatten, schauten wir noch in den Klosterladen, der bis auf viel Alkohol (Gin, Whiskey und Obstbrände) und verschiedenen Honigsorten leider nicht viel zu bieten hatte. So machen wir uns wieder auf den Weg weiter Richtung Alpirsbach, unserem Ziel für heute.

Der Hochschwarzwaldstraße folgend hatten wir ein ums andere Mal die Gelegenheit über die Weite des Schwarzwalds zu schauen, auch wenn das Wetter einen recht trüben Eindruck machte und die Sicht etwas schmälerte.

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Irgendwann kamen wir in Freudenstadt, einer etwas größeren Stadt im Schwarzwald, an und sahen, dass dort ein Schwarzwaldmarkt aufgebaut war. Also fuhren wir ins Parkhaus und schlenderten über den Markt, aßen Bauernhofeis und luscherten hier und dort an den Ständen, doch was wirklich brauchbares, bis vielleicht eine Tasche aus Ziegenfell, war nicht dabei.

Gegen die Tasche haben wir uns übrigens recht schnell entschieden, nachdem ich die Klappe aufmachte um das Innere der Tasche zu inspizieren…Eijeijei, da ist man auf jeden Fall gern und oft allein, denn es hat so doll nach Ziege gemüffelt..das will man gar nicht auf Dauer mit sich tragen. Wir machten uns dann auch recht schnell wieder auf den Weg und fuhren nun direkt nach Alpirsbach, damit wir das Kloster (ausnahmsweise keine Ruine) begutachten und das berühmte Klosterbier probieren konnten. Aber so recht wollte sich die Laune und das Wetter heute nicht aufhellen, also guckten wir recht schnell, fuhren zum Hotel, checkten ein und liefen dann zum Gasthof, der zum Brauhaus gehört zurück und tranken Alpirsbacher Zwickel.

Nachdem wir unser Bier getrunken und unsere Brauhausspezialitäten verputzt hatten, liefen wir im leichten Nieselregen zurück zum Hotel und haben uns nun hier im Restaurant zum Bloggen niedergelassen. Wir sitzen jetzt an einem Pils – das ist ja bekanntlich nicht so unsere Welt… Wir werden aber brav austrinken.

Morgen geht es dann wieder zurück Richtung Zuhause und wir freuen uns, wenn wir die Sehenswürdigkeiten morgen bei etwas Sonne genießen können. Ich merke schon, wir waren heute eher Schönwetterfotografierer. Aber was soll’s. Irgendwas ist ja immer 🙂

Nun denn, lange Rede kurzer Sinn – auf zu den Bildern von heute und viel Spaß…

Die Weltumbrummler


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