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Wat kostet die Welt :-)

Wat kostet die Welt :-)

14/15.02.2019

Hallo zusammen,

die ersten 1 1/2 Tage sind schon wieder vorbei 😦 Doch eigentlich wollen wir ja gar nicht jammern. Nachdem wir gestern mit über einer Stunde Verspätung in Reykjavik angekommen sind, wurden wir von einer netten Dame vom Flughafen abgeholt, denn wir brauchten ja, neben unserem Gepäck versteht sich, einen Mietwagen. Da unser Vermieter ein bisschen außerhalb saß, wurden wir also dort hin gekarrt, um unser Verhikel, einen Suzuki Vitara (oder sowas) in Empfang zu nehmen.

Nach kurzer Inspektion des Autos, machten wir uns direkt auf nach Reykjavik und steuerten das Hotel an. Vorher jedoch wollte ich noch ein kleine Aufgabe direkt erledigen, nämlich das Sun Voyager festhalten. Bevor wir jedoch dort ankamen, entdeckten wir noch eine kleine Abzweigung von der Hauptstraße, die zum Meer führt. Netterweise war dort ein Parkplatz, ein paar Bänke und viel Schnee, sonst wären wir glatt in Versuchung gekommen, uns dort nieder zu lassen. Doch wir popelten fix unsere Kamera raus und versuchten ein paar erste Eindrücke mit Sonnenuntergangsstimmung festzuhalten. Ich glaub, dass hat auch ganz gut geklappt. Danach ging es schnurrstracks Richtung Sun Voyager, einem Kunstwerk, das ein Wikingerschiff darstellen soll, wobei, wenn wir ehrlich sind, das sieht schon sehr nach Wikinger aus – aber schaut selbst:

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Und was man auch direkt sieht – es ist kein Gerücht, dass sich das Wetter innerhalb von 5 Minuten ändern kann. Wo vor nicht mal 10 Minuten noch die Sonne schien, ist´s auf einmal bewölkt und geschneit hatte es zwischendrin auch noch. Also Wetter läuft schon mal gut und sollte sich heute auch so fortsetzen.

Nachdem wir uns vergewissert hatten, dass das nun wirklich auch aussieht wie ein Wikingerschiff sind wir auf einen schnellen Abstecher ins Hotel, haben eingecheckt und dann nochmal die Sachen zusammengepackt und sind in die Stadt gelaufen. Vor allem wollten wir zur Hallgrimskirkja, einem der Wahrzeichen von Reykjavik. Und wir hatten Glück, es war vor der Kirche recht wenig los und so konnte wir mit unserem neuen Weitwinkelobjektiv ein paar Bilder machen, ohne die großen Massen an Touristen – und ja, auch wir sind Touristen und haben sicher wem anderes den besten Platz gemopst. Aber wie heißt´s so schon – wer zuerst kommt, malt zuerst.

Da die Kirche aber natürlich schon zu hatte, sind wir weder in die Kirche reingekommen, geschweige denn auf den Turm. Doch das stand sowieso erst für heute auf dem Plan. Also hieß es nur noch, etwas zu Essen zu finden. Dazu wollten wir auf die Laugavegur-Straße, auf der sich einige Restaurants befinden. Doch irgendwie erregte ein Schild, auf dem Fish & Chips stand , unsere Aufmerksamkeit. Hieß: Nicht viel schnacken und ab rein in die kleine Stube. Fisch, Pommes und zwei Bier macht dann auch schnell nen 50er, aber was kostet die Welt :0

Vollgefuttert ging es dann einen knappen 20 Minütigen Marsch Richtung Hotel und auf direktem Weg ins Bett, denn der Tag war wirklich lang.

Hier geht es zu den Bildern des Anreisetages.

Volles Programm an Tag 1 1/2

Nach einem guten Frühstück und einer recht warmen Nacht im Zimmer, checkten wir nochmal den Plan für den Tag. Wir entschlossen uns mit dem Auto zum alten Hafen zu fahren und dort zu beginnen. Der erste Stop war das Wal-Museum. Da vor dem Museum nur ein Auto stand, dachten wir schon, es wäre noch gar nicht auf – war es aber. So waren wir am Anfang fast komplett alleine mit unseren Kopfhörern und liefen unter den lebensgroßen Walmodellen umher. Eine Whale-Watching-Tour haben wir diesmal aber nicht gemacht – witzigerweise hing aber unser Pottwal, den wir sowohl auf den Azoren als auch in Kaikoura gesehen hatten, mit ausgestellt….nur wenn man so den ganzen Körper sieht, ist das doch irgendwie surreal, denn beim Rausfahren, sieht man ja immer nur einen ganz kleinen Part des Wals. Nun also einmal in voller Größe. Wobei gegen den Blauwal, ist der Pottwal ja auch nur ein Zwerg 🙂 Neben der Erklärung zwischen Zahn- und Bartenwal, konnten wir auch direkt noch Barten betrachten, oder einen bis zu 1 kg-schwerer Zahn eines Pottwals. Stefan hat dann noch rausgehört, dass Delfine echt schwere Klöten haben. Etwa 4 % des Körpergewichts…viel Spaß beim Rechnen und vergleichen mit einem Menschen 😛 😛

(Beispiel: der Delfine wiegt 50kg, dann hat er 2 kg Eier – ich könnte mich ja schlapp lachen…)

Okay, genug jetzt über Eier, weiter ging es zum Ende der Straße, wo es einen Laden von Farmers & Friends gab. Eine Vereinigung von lokalen Designern, die hier am Ende der Straße, aber auch mitten in der Stadt ein Ladengeschäft haben. Vorher warfen wir aber noch einen Blick auf die Berge und auf ein riesiger Graffiti, dass ich echt doll fand.

Schaut mal hier:

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Einen kurzen Abstecher in den Laden machten wir auch noch, fanden aber dann noch dich das, was wir eigentlich suchten. Also machten wir uns wieder auf den Weg und fanden einen Eisladen 🙂 Dort gab es unter anderem Gesalzene Lakritze Eis, das hat Stefan erstmal bekommen. Ich hatte was mit Cheesecake, Himbeere und so. Gestärkt und durchgefroren liefen wir noch in einige der kleinen Läden, doch auch hier wurden wir noch nicht so richtig fündig. Anschließend brauchten wir noch etwas Futter für die kommenden Tage und kauften halt ein paar Äppel, Bananassss und Wasser. Ja, das sollte dann erstmal reichen. Direkt neben dem Eisladen steht die Mikro-Brauerei, die wir zu diesem Zeitpunkt erstmal hinter uns ließen. Weiter ging es Richtung Innenstadt, wo wir unter anderem noch in einen kleinen Laden liefen (mit tollen Tassen, die Stefan aber irgendwie nicht so toll fand und mit Accessoires aus Fischhaut. Da haben wir nach einiger Diskussion dann doch zugeschlagen und sind nun Besitzer eines kleinen Schlüsselanhängers für unser Sammelbord.

Kaffee bei Stofan´s Cafe (und ja, es heißt Stofan), Zimtschnecke bei Sandholt, einer beliebten Bäckerei in der Innenstadt und dann eine Blaubeer-Lakritze-Schnecke (ohje…) später standen wir wieder vor der Hallgrímskirkja. Laut Stefan hab ich ganz schön rumgebummelt, so dass wir zwar noch Bilder machen konnten bei Tageslicht, den Turm aber nicht mehr hochfahren konnten. Aber immerhin konnten wir einen Blick auf die Orgel werfen, die über 5000 Pfeifen hat und von einem Bonner Orgelbauer restauriert und auf den neusten Stand der Technik gebacht wurde. Eine Orgel in dieser Form, wie sie hier zu finden ist, würde im neuen Zustand etwas 300 Mio. IKS kosten, das entspricht etwa 2,3 Mio €. Ansonsten war die Kirche innen sehr schlicht, aber typisch „nordisch“. Es hatte etwas Ähnlichkeit zur Kirche in Tromso, die mich sehr daran erinnerte.

Mit einem leicht enttäuschten Stefan, der unbedingt auf den Turm wollte, ging es dann zum Tjörnsee, der mitten in der Stadt liegt und noch schön zugefroren war, bis auf einen kleinen Teil vor der Galerie, wo sich viele Gänse, Schwäne und Enten tummelten und Touristen, die Leckerlis vortäuschten, hinterherjagten.

Unser kleiner Spaziergang endete wieder beim Auto und führte und später am Abend zurück in die Bryggjan Brugghus, die kleine Mikrobrauerei. Dort gabs für uns ein ordentliches Abendessen und ein kleines (teures) Biertesten 🙂 Was auf dem Tisch stand, könnt Ihr in der Galerie sehen.

Zum Abschluß des Tages wollte ich unbedingt noch ein Bild der Harpa machen, dem Konzerthaus in Reykjavik.

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Und da es abends wunderbar beleuchtet ist, erschien mir das, das bessere Motiv zu sein. Da sich auf dem Parkplatz einige Busse tummelten und Stefan bisschen gelauscht hatte, kamen wir dann noch auf den Trichter und ein Plätzchen außerhalb Reykjaviks zu suchen, um vielleicht doch ein Nordlicht einzufangen. Zwar war der beschriebene Spot nicht so leer wie versprochen, doch die meisten, die dort waren, haben das Licht vermutlich sowieso nicht gesehen, da es recht schwach war. Doch mit der Kamera konnte man es dann doch ganz gut einfangen.

Zufrieden führen wir dann um 1 Uhr wieder ins Hotel und ich hab es natürlich nicht geschafft, pünktlich den Eintrag zu liefern. Aber nun dann doch, mit etwas Verspätung.

So, genug auf die Folter gespannt, ein paar Bilder unseres Tages in Reykjavik.

Und nun geht es weiter zum Golden Circle mit Geysir, Wasserfall und Snowmobiltour.

Viel Spaß

Beate & Stefan


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