Eieijeijei, jetzt geht es Schlag auf Schlag. Die Tage fliegen nur so dahin und unsere Zeit hier unten geht so langsam vorbei. Ok, ein paar Tage sind es schon noch. Ich hatte ja schon geschrieben, dass wir heute uns im Wilsons Promontery National Park umschauen wollten.So haben wir es natürlich auch gemacht. Direkt hinter unser Unterkunft beginnt auch schon der Nationalpark. Und klar, er gilt als einer der schönsten in ganz Australien. Vermutlich sagt das aber jeder Nationalpark über sich 🙂 Am Eingang mussten wir anhalten und einen kurzen Guide mitnehmen, auf dem die Regeln für den Nationalpark sowie die Sicherheitsbestimmungen enthalten waren. Fix gelesen gings auch schon weiter und wir stoppten als erstes an der Whiskey Bay, an der dicke rundegelutschte Steine lagen, fast ein bisschen wie in Moeraki.
Unser Glück war natürlich, dass nicht so viel los war im Nationalpark, so dass die Strände und Ausgucke schön leer waren. So eben auch an der Whiskey Bay. Einen Steinwurf hinter der Whiskey Bay lag der Squeaky Beach. Weißer Strandsand, superfein, der uns dazu einlud, die Schuhe am Eingang zum Strand abzulegen und rumzuschlendern und die Füße dann noch in den Pazifik zu halten. Das Wasser war gar nich so kalt, doch zum Baden waren die Wellen wieder zu groß und die Strömung wieder zu heftig. Das merkten wir schon, als das Wasser unsere Füße umspülte und sich wieder zurückzog. Nicht nur, dass wir im Sand immer tiefer sanken, sondern das Wasser förmlich an uns rumzerrte. Wir liefen wieder zurück zum Eingang, putzten unsere Füße ab und fuhren weiter und nahmen noch den ein oder anderen Ausguck am Straßenrand mit. Denn nicht nur Wasser und Strand oder Steine gab es hier zu sehen, sondern unendlich viel Wald mit vielen Eukalyptus-Bäumen.
Doch bevor wir den Duft richtig wahrnehmen konnten, fuhren wir noch in das Zentrum des Nationalparks, nach Tidal River. Was wie eine große Stadt klingt, war im Endeffekt nur ein kleiner Supermarkt und eine Cafeteria sowie das Besucherzentrum. Ach und natürlich ein riesiger Campingplatz. Eigentlich bestand es aus nichts anderem. Im Sommer wird es hier wohl richtig voll, heute waren es nur ein paar Autos bzw. Campingwägen und Zelte. Wir schnappten uns Kaffee und fuhren noch ein bisschen weiter nach Tidal River hinein, um unseren Kaffee schön freiluftmäßig zu trinken und uns ein paar gesunde (!) Snacks reinzupfeiffen.
Kaffee alle? Jop, also auf ins Auto Richtung Ausgang des Parks, wo wir den Prom Wildlife Walk machen wollten. Vorher fuhren wir aber noch eine Runde um Tidal River herum, spotteten ein paar kleine Vögel mit blauem Schwanz und einen feuerroten Papagei mit blauen Federn. WOW. Dann aber ging es schnurstracks zum Wanderweg. Fast zumindest. Wir fuhren noch zum Parkplatz, wo der Wanderweg zum Mount Oberan anfing. Es ging also auf den Berg, von wo wir schon eine tolle Aussicht auf das Tal hatten. Und hier knallte uns der Duft des Eukalyptus voll entgegen – man hätte glatt bisschen high werden können. Es hatte schon fast ein bisschen was von den Blue Mountains südlich von Sydney. Doch die werden wir diesmal wohl nicht sehen.
Egal, wir sogen den Duft tief ein, setzten uns in unsere olle Huddel und fuhren nun aber schnurstracks zum Prom Wildlife Walk. Dort angekommen stand nur ein Auto dort, wir hatten den Weg also fast für uns. Auf dem ebenen Gebiet sollten nicht nur Wombats rumlaufen, sondern auch Kängurus. Wir stiefelten also los und entdeckten als erstes einen „hübschen“ Tausendfüssler, um dann gleich danach ein weiteres meiner Lieblingstiere zu sehen. Eine Echse 🙈 Stefan war gleich Feuer und Flamme für das possierliche Tierchen, ich guckte eigentlich nur 🤢. Ich kann mit vielen Tieren was anfangen, aber Echsen….nä. Ich guckte lieber noch bisschen panisch umher, ob nicht noch irgendwo Schlangen rumkrochen. Zum Glück nicht.
Ein bisschen weiter hinein auf dem Rundkurs entdeckten wir dann die ersten Kängurus. Es müssten 4 gewesen sein, wobei zwei sehr dicht bei einander waren. Mutter- und Jungtier, wobei zweites grad einen kräftigen Schluck Milch tankte. Als es fertig gesäugt war fiel es auf die Seite und entspannte, denn so ein Zaubertrunk kann einen schon ganz schön schaffen. Wir zogen weiter und entdeckten immer wieder vereinzelte Kängurus, aber Wombats versteckten sich heute wirklich in ihren Hölen. Doch dafür liefen uns noch riesige Ameisen vor die Kamera. Wenn das mit unserer Recherche immer richtig klappt, dann waren das wohl Feuerameisen. Die waren wirklich 2 cm oder mehr. Und nein, wir übertreiben nicht…
Am Ende der Runde sahen wir nochmal ein 4er Häufchen Kängurus, um dann nochmal nen Stop beim freundlichen Echslein zu machen 🤢.
Und dann war der Tag irgendwie schon rum. Auf der Terasse guckten wir noch ne Weile auf die Berge, aßen Abendbrot und sortierten schon ein paar Bilder. Das Ergebnis könnt ihr natürlich wieder in der Galerie sehen. Ein paar Bildchen vorab findet ihr hier wieder unten.
Nicht vergessen: Die letzten zwei Beiträge auch lesen
Die olle Huddel unser Beitrag von und über gestern
Drei…zwei…zwei! Die Zusammenfassung zu Melbourne
Ach und falls Ihr es verpasst habt, unsere letzten Tage in Neuseeland sind, auch wenn das Wetterchen nicht so schön war, dennoch lesenswert. Einfach hier lang.









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