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Drei…zwei…zwei!

Drei…zwei…zwei!

UPDATE: Link wie versprochen ergänzt, siehe Ende des Beitrages

Nun waren wir wieder ein zwei Tage ruhig, deshalb kommt heute wieder die geballte Infoflut bzw. Bilderflut. Fangen wir an mit Melbourne, dem 5 Millionen Städtchen unten im Süden von Australien. Klar, zu Neuseeland war das jetzt wie eine Art Kulturschock…den vor allem ich erstmal bewältigen mußte. Es fing damit an, dass wir morgens aufgestanden sind und es wirklich geschifft hat, aber so volle Möhre. Okay, das kriegt man irgendwie noch verknuspert und dann sind wir planlos nach Melbourne in die Stadt gelaufen und standen etwas planlos rum, weil wir nich so recht wußten, was wir eigentlich machen wollten. Nagut, dann erstmal frühstücken. Haben wir dann gemacht und sind dann weiter gelaufen, wohin? Keine Ahnung. Wir wollten bisschen Streetart anschauen, fand ich aber auch alles doof. Und dann war´s halt auch noch voll überall und ahhhhh. Es war irgendwie nicht mein Tag. Es war der Tag, wo wir dann im Café saßen und den letzten Eintrag hier geschrieben hatten. Also wir nach dem Kaffee und Blogeintrag raus sind, hat es zumindest nicht mehr geregnet und es kam sogar die Sonne raus. Damit erhellte sich auch meine Laune. Vorbei am Parlamentsgebäude liefen wir zur St. Patricks Cathedral. Die noch recht junge Kathedrale (Bauzeit zwischen 1850-1868) zählt zu den größten in Australien.

Durch die Stadt ging es zurück um noch was Essen zu können und wir entschieden uns für japanisch 🙂 Danach gings zurück ins Hotel.

Hier die Bilder des grundsätzlich verregneten Tages

Gestern hatten wir dann etwas mehr Glück. Die Sonne lachte und wir hatten aus dem Vortrag gelernt: Renne nicht planlos in die Stadt. Also liefen wir zum Queen Victoria Markt, wo wir uns nicht nur mit Frühstück versorgten, sondern auch den HopOnHopOff-Bus suchten und…Tada….fanden. Wir schlenderten also etwas über den Delikatessenmarkt (ein Teil des riesigen Marktes), kauften Brötchen und teuer Würste….wirklich teure Würste!…

Danach liefen wir wieder Richtung Bushaltestelle und hielten nach unserm Touri-Bus Ausschau. Wir kauften zwei Tickets, setzten uns schön nach oben, futterten weiter unser Brötchen, genossen das Wetterchen und der Bus setze sich langsam in Fahrt. Wir fuhren zuerst bisschen durch die Stadt, vorbei an einer der Universitäten und am Zoo, am Messegelände und vorbei am Parlament. Unserer erster Halt zum Ausstieg war die St. Pauls Kathedrale, die wir ja bereits den Vortrag angesehen hatten und der Fitzroy Garten. Vor der Kathedrale war es recht voll, da grad eine Prozession statt fand und die wollten wir natürlich nicht stören und liefen somit weiter zum Garten. Dort bummelten wir bisschen rum, spotteten wieder ein paar interessante Fliegtiere und liefen noch zu einem der Blumenhäuser. Durch die weitläufige Anlage spazierten wir zurück zur Bushaltestelle. Von hier ging es weiter zum Sportmuseum und zum Cricket-Spielfeld sowie zum Federal Square. Ein sehr belebter Platz an dem nicht nur ein recht großer Bahnhof ist. Parallel zum Formel 1 Grand Prix fand auch das Multikulti-Festival statt, dass direkt hinterm Federal Square statt fand und mit Musik und viel Essen aus aller Herrenländer lockte. Da dies auch die Anfangsstation für die Busse ist, mußten wir aussteigen. Wir wollten nicht direkt in den nächsten hoppeln, also sind wir noch ein bisschen rumgeschlendert und in einer Straße gelandet, die mit Street Art vollgesprüht war. Eine kleine Runde weiter und wir saßen an der Tramstation. Es gibt nämlich eine Linie 35, die im Regelfall alle 12 Minuten fährt. Sie ist nicht nur kostenlos, sondern eine Ringbahn und dazu noch als Oldtimertram unterwegs. Wir wollten eigentlich am ersten Tag schon mit ihr fahren, aber immer wenn wir auf sie gewartet haben kam sie nicht, auch wenn wir sie zwischendurch ab und an gesehen haben.

Nun warteten wir und warteten und….sie kam wieder nicht. Da die Busabfahrt nicht weit weg war, liefen wir also wieder zum Bus und fuhren mit dem weiter vorbei am Aquarium, am Eureka-Hochhaus, an den Docks und weiteren Sachen bis wie an UNSEREM Ausgangspunkt, dem Queen Vic Market wieder ausstiegen. Von hier liefen wir durch die Stadt um wieder zum Federation Square zu laufen. Wir haben im übrigen aus dem Bus heraus mind. 5 mal die Linie 35 gesehen!!!! So recht Glück hatten wir mit der also nicht.

Zurück am Federation Square wollten wir mit dem Touristenbus die zweite Route abfahren, die in den Süden von Melbourne führte. Hier vor allem nach St. Kilda. Vorher hielten wir aber noch am Royal Botanic Garden, da wir dort noch eine Runde drehen wollten. Es wurde eine sehr kurze Runde. Vor dem Garten schauten wir uns zumindest von außen noch den Shrine of Remembrance an, gingen aber nicht hinauf oder hinein. Die kurze Runde im botanischen Garten wurde von lauten Geräuschen am Himmel unterbrochen. Da mußten wir natürlich gucken. Nicht nur dass wir vorher aus dem Bus heraus schon Formationsflüge gesehen haben, nein, nun flog ein Tornado durch die Luft bzw. Befand sich im senkrechten Fall nach unten oder nach oben oder flog auf dem Kopf durch die Gegend.

Diese Flugeinlagen zählten zum Vorprogramm der Formel 1, die ihren Saisonauftakt in Australien bzw. Eben in Melbourne feiert. Nach der Flugshow ging es dann auch fast schon los, zumindest hört man, wie die Motoren aufheulten und wie beschleunigt wurde. Die Warmmachphase hatte also begonnen. Wir stiegen wieder in unseren Bus Richtung St. Kilda und fuhren auf dem Weg dort hin auch an der Strecke vorbei, wo unser Busfahrer einen kurzen Stop zum Lunzen einlegte. Eigentlich geht die Fahrt des Busses nämlich genau durch den Albertpark, wo aber eben gestern die Boliden ihre Runden drehten.

Gut, in St. Kilda angekommen, sind wir erstmal was Essen gegangen, damit wir unsere leeren Akkus wieder auffüllen. Unser Ziel war nämlich noch der Lagoon Pier, wo abends die Pinguine anlanden. Super, also schnell alles aufschnabuliert und los gings zum Pier und siehe da….nach einer gefühlten kleinen Ewigkeiten trappelte der erste Pinguin auf die Steine. Dann folgten in den Höhlen auf einmal ganz viele und überhaupt…es gab ein paar Guides, die die kleinen Frackträger mit einer roten Lampe anleuchteten, damit man sie im Dunkel der Nacht erspähen konnte. Blitzlicht für Fotos, logischerweise, tabu. Also haben wir ein paar Wackelbildchen, aber nichts wirklich scharfes. Egal, wir habens mit eigenen Augen gesehen, das war die Hauptsache. Stefan wollte dann oben nochmal gucken und zerrte mich dann fast vom unteren Pier weg um mir zu sagen, dass oben voll der Sturm tobe.

Jaaa super, danke….also bahnten wir uns den weg hoch und hier peitschte der Wind den Regen gnadenlos an unsere Jacken. Das Meer knallte an die Wellenbrecher, doch die Gischt flog bis zu uns. Ah und der verdammte Steg war so lang. Nach einer Ewigkeit erreichten wir das „Fest“Land und rannte zur nächsten Tramhaltestelle. Klar, dass wir warten musste (kannten wir von diesem Tag ja nicht anders)…und wir von der vorherigen nur die Rücklichter sahen. Mit ein paar anderen nassen Pinguinen standen wir am Wartehäuschen und stiegen in eine kleine, bereits voll volle Bahn ein und fuhren bis zum Hotel durch. Dort bekamen wir auf den letzten 100 m auch nochmal so richtig eine nasse Breitseite, konnten dann aber schnell mit einem Bierchen von der Bar in die Falle hoppeln.

Soviel also zu gestern. Ein paar Bildchen vorab und natürlich die Galerie. Beitrag Nummer 3 von heute schicke ich raus, wenns bei Euch bisschen später ist, also wenn ich aufstehe. Sonst wird der Beitrag wirklich etwas arg lang. Also bleibt am Ball – die Verlinkungen werde ich dann hier auch nochmal reinmachen zum heutigen Tag.

Hier noch der Link zum 27.3.2017


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