Ihr Ferkel, was ihr wieder so denkt….
Also von vorne: den kleinen Nachtrag habt ihr ja bereits gesehen. Wenn nicht, hier geht es nochmal direkt dort hin. Doch was ist heute passiert? Wir starteten, fast wie gestern, mit einem blitzmäßigem Aufstehen, da die Jurte über Nacht wieder richtig ausgekühlt war.Doch heute hatte es bereits 9 Grad in der Früh, also haaalb so wild 👍. Für um 10:15 Uhr hatten wir heute die Besichtigung der Glühwürmchen-Höhle in Te Anau gebucht. Das Höhlensystem ist ca. 12.000 Jahre alt, also noch recht jung. Mit dem Katamaran fuhren wir über den Te Anau See (übrigens der zweitgrößte See in Neuseeland), um direkt vor der Höhle rausgelassen zu werden. Mit unserem Guide ging es dann fix Richtung Höhleneingang, wir unser Trupp von 12 Personen im Entleinwatschelgang den Eingang passierte. Danach fummelt wir uns ca. 200m in die Höhle hinein, schauten uns das glasklare Wasser an, was von einem See auf der Bergspitze nach unten geleitet wird. Und die passenden Wasserfälle, die mit aller Macht nicht nur durch den Stein hindurch schossen, sondern dieses auch formte und weiter formt. Übrigens besteht die Höhle aus einem Gemisch aus Sandstein und Kalk. Das nur am Rande.
Weiter hinein ging es dann per Boot. Zu zwölft saßen wir also in der kleinen Nussschale und dann wurde es einfach nur dunkel. Bereits beim einsteigen konnten wir ein paar Glühwürmchen entdecken, doch mit dem Schiff schipperten wir in der vollkommenen Dunkelheit umher und sahen viele der sogenannten Glühwürmchen leuchten. Fotos durften wir leider keine machen. Nun, sei es drum. Als Nebeninfo: Es handelt sich in diesem Fall gar nicht um echte Glühwürmchen, sondern um Pilzmücken oder sowas. Jedenfalls zeigen sie ihr Hungerbedürfnis in Form von Leuchten und auch nur im Larvenstadium, dass ca. 9 Monate dauert. Danach sind sie ganz schnell tot, denn die ausgewachsenen Mücken haben kein Organ zum Fressen.
Nach der Höhle kam noch bisschen Blabla und blubbblubb, was mich heute überhaupt nicht so richtig angemacht hat. Also brummelte ich mich aufs Schiff zurück und ließen uns an Deck den Wind um die Ohren pfeifen.
Zurück am Auto ging es dann über die Scenic Route schnurstracks Richtung Invercargill. Ok nicht ganz schnurstracks, ab und an hielten wir auch an 🙂 Erster stop vor den Toren Invercargills war der riiiiesige Flughafen, besser gesagt, die Station unserer Autovermietung. Wir gaben also unseren demolierten, gelben Ford ab und erhielten einen neuen schwarzen Wagen, gleiche Marke, gleicher Typ und fast gleiche KM auf dem Tacho. Und nun hoffen wir einfach, dass wir das Teil heile in Christchurch abgeben können. Die zwei Leute von Avis waren auf jedenfall sehr zuvorkommend und wirklich nett und hilfsbereit und unkompliziert. 😎
Mit Ankunft in Invercargill liefen wir noch in den ca. 80 Ha großen Queenspark, um das schöne Wetterchen zu genießen (25 Grad und Sonne 🤣) Und vielleicht noch ein paar Blumen und Tiere zu spotten. Gesagt, getan. Und da es heute ein sehr vogellastiger Tag war, ist auch die Überschrift für den heutigen Tag genau richtig gewählt (ja, genau). Die Ausbeute findet ihr wie immer in der Galerie.
Und hier noch ne kleine Vorabauswahl.









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