Hängepartie oder doch Hängeparty?

Also ehrlich, nachdem wir gestern den ganzen Abend in den Himmel gestarrt haben und dann noch fix den Blog geschrieben haben, sind wir um 12 dann doch irgendwann ins Bett gefallen…Nachteil? Die Nacht war echt um 5.30 Uhr zuende. Bäh. Unsere Mit“Bewohner“ Waren auch schon wach, so dass alle um 6 brav am Frühstückstisch saßen. Die Hausherren, ein niederländisches Ehepaar, dass seit 11 Jahre in Neuseeland lebt, macht und ein ordentliches Frühstück, schön mit Rührei. Dann ging alles ganz fix, die Mitbewohner waren so schnell weg, dass ich nicht mal tschüss sagen konnte. Das sah eher nach Panikmodus aus…um 6:45 jedoch wurden wir auch daran erinnert uns langsam in die Spur zu machen, damit wir es noch im Zeitfenster zwischen 7 und 8 Uhr über den Berg schaffen.

Stefan flog den Berg eigentlich mehr hoch und oben sahen wir dann, wie eine dicke Wolkenschicht über der Stadt lag und oben die Spitzen der Berge rauslugten. Ein schönes Bild, was wir aber aus Zeitmangel nicht wirklich vor die Kamera bekamen.

Weiter ging es fernab des State Highways durchs Hinterland, durch Dörfer, die den Namen Dorf eigentlich nicht verdient haben, um dann irgendwann wieder auf dem Highway zu landen.  Wir wollten auf jedenfall noch die zwei Seen Rotoiti und Rotoroa anschauen, die im Nelsen-See-Nationalpark lagen. Haben wir auch gemacht und eines der meistfotografiertsten Motive haben wir auch noch gemacht. Nur das mit den Selfies klappt irgendwie nicht….

In Murchison machten wir einen kurzen Zwischenstopp, um Wasser zu kaufen und so weiter.

Eigentlich hatten wir unseren Tagesplan etwas abgeändert und wollten statt direkt nach Westportal zu fahren, erst nach Greymouth (in eine kleine Brauerei Namens Monteith´s) und dann nördlich zu den Pancake-Rocks. Doch bevor wir überhaupt dazu kamen, die entsprechende Straße zu nehmen, kamen wir noch an der Buller Gorge Hängebrücke vorbei. Der Buller Gorge ist ein mal breiter mal schmaler Fluss, der uns seit vielen Kilometern begleitete. Begeistert kaufen wir unsere zwei Karten, die Kamera hatte ich um den Hals und Stefan ging forschen Schrittes voran. Und ich kroch förmlich über die Brücke. Übrigens die längste in Neuseeland. Gott war mir übel. Nicht nur dass es hoch war, nein, es schwang auch noch und es gab Gegenverkehr und überhaupt, ist ja nicht so, dass irgendwie 2 Leute nebeneinander laufen hätten können. Also guckte ich stur grade aus oder direkt auf den wunderbar klaren und grasgrünen Buller Gorge, während ich auch noch versuchte das ein oder andere Bild zu machen. Mein Magen drehte sich derweil, sobald ich einen Blick nach unten riskierte. Nicht wie so oft üblich war der Boden aus Holz, sondern aus einem durchsichtigen Gitter…NOCH SCHLIMMER.

Gefühlte Stunden später kamen wir auf der anderen Seite an, spazierten noch eine kleine Runde rum, um dann wieder auf die verdammte Brücke zu müssen. AHHHH, aber wie auf dem Hinweg, machte Stefan die ersten Schritte und zog mich sozusagen mit über die Brücke.

Danach war ich erstmal bisschen fix und foxi. Da ich so lahmarschig war, vertrödelten wir noch mehr Zeit, also beschlossen wir, direkt nach Westport zu fahren und uns dort noch den Nachmittag bzw. Abend zu vertreiben. Da unsere Unterkunft genau am Wasser liegt und wir eine Küche drin haben, dachten wir: Heute KEIN Fish & Chips 😛 Also ab in die Kaufhalle und mal ordentlich Fleisch gekauft, Kartoffeln und bisschen Erbsen. Nicht fragen was rauskam, aber es hat geschmeckt.

Nach unserem Einkauf sind wir zuerst zum Cape Foulwind, einem Leuchtturm an der Bucht, gelaufen und dann zurück in die Richtung unserer Unterkunft, wo wir dann noch zu einer Seelöwenkolonie gelaufen sind. Da dies ein sehr schutzbedürftiges Gebiet ist, lag der Aussichtspunkt diesmal erhöht und nicht wie sonst auf „Augenhöhe“. Von hier oben konnten wir aber schnell feststellen, warum der Aussichtspunkt dort lag, wo er eben liegt. Über die Felsen waren viele Jungtiere bzw. Baby-Robben unterwegs. Interessant waren vor allem auch die Gehversuche 🙂

Danach gings nochmal ab an den Strand, Sonnenuntergang festhalten und wieder zurück in die Unterkunft. Die Müdigkeit schlägt nun nämlich ziemlich durch.

Daher: wie immer ein paar Häppchen vorab und die gesamte Galerie wie immer hier. Bitte nicht wundern, Internet ist immer etwas langsam, daher bitte etwas Geduld mit der Bildgalerie, die noch am hochladen ist…

 

Gute Nacht aus Westport!


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