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Straßen voller Milch

Straßen voller Milch

Ja, das mit der Überschrift ist immer so eine Sache, aber heute auf jedenfall Programm!

Vorab…heute hatten wir einen waghalsigen Plan. Einen richtig schönen Sightseeing-Flug!?! Ja genau, also sind wir schnurstracks an nem Sonntag zu der Touri-Info nach Takaka gefahren. Blöd…Denn auch hier hat man sonntags gerne mal geschlossen. Egal, Plan B hatten wir uns schon gebastelt. Plan C übrigens auch. Also erstmal Plan B verfolgen…Auf zum Flughafen nach Takaka. Eine noch Pilotin fragte, ob wir nach Nelson wollen (allgemeines Kopfschütteln unsererseits) und ob sie uns helfen könne. Wir wollen gerne einen Rundflug machen. Sie meinte, ab 3 und ziemlich voll, wir sollen mal rüber zum anderen Typen gehen. Okay, haben wir gemacht. Und zack, um 13 Uhr hatten wir ein Date zum Überflug über den Abel Tasman in einer kleinen Chessna.

Bis dahin hatten wir noch bisschen Zeit und fuhren zu den Pupu-Quellen. Alter Schwede. Nicht nur, dass die Quelle 10 Kubikmeter Wasser/Sekunde hochkatapultiert, ne, das Wasser ist so klar. Verdammt, selbst aus der Luft, soviel sei vorweggenommen, konnte man bis auf den Grund schauen. Der kleine Spaziergang zu den Quellen ging durch dichten Urwald mit Farn, meterhohen Bäumen und Büschen. Also wirklich Busch!

Nachdem wir den Rundweg zurückgelegt hatten, fuhren wir nochmal nach Takaka und tranken einen kurzen Kaffee, bevor es wieder zum Flughafen ging. Zwei andere warteten bereits am Gitter vor dem Flugzeug. Unsere heutige Begleitung. Einer vor uns, direkt neben unserem Piloten  namens „MIT“ und einer blonden Dame hinter uns. Stefan und ich saßen zweite Reihe. Mit vielen Fotos und Geschichten des Piloten im Gepäch ging die halbe Stunde Flugzeit rasant schnell zuende, doch wir konnte durch den Flug einen ganz anderen Eindruck des Fleckchen Erde hier gewinnen. Die Golden Bay ist wirklich golden, das Wasser so türkis wie in der Karibik, Paddeler so weit das Auge reicht. Und ein paar Villen usw.

Nach unserem Flug gings weiter Richtung Farewell Spit, eine lange Sandbank, die am Tag mit den Gezeiten 10 km gewinnt bzw. verliert. Wir bogen jedoch anderweitig ab und landeten am Wharariki-Strand an der Westküste. Das Wasser wieder wie in der Karibik, gar nicht so kalt, jedoch zum baden eher ungeeignet, da hier kräftige Strömungen sind. Wir fanden nicht so viele Leute vor, dafür aber ein paar Robben, die faul rumlagen und mal wieder schliefen 🙂

Nach dem Strand ging es noch zum Cape Farewell, dem nördlichsten Punkt der Südinsel. Und daaaaann ging es endlich Richtung Mussle Inn (Muschel Inn..) um endlich wat zu futtern! Ich hatte nämlich schon Knast und Stefan auch. Und nein, heute gab es nicht Fisch & Chips. Heute gab es Fisch mit Salat, Kartoffelsalat und öhm…Nachos. Fragt nicht, jedenfalls gab es für mich ein Bierchen aus deren Mikrobrauerei dazu. Jam Jamm….

Frisch gestärkt ging es zurück Richtung Unterkunft, um 2 Stunden später eine Einfahrt früher im völligen Dunkel zu stehen. Ein Blick nach oben und puh….endlich war´s soweit, nachdem es gestern noch Wolken am Abend hatte.

Sie machte sich vor unserem Auge breit…die Milchstraße. BÄÄÄM und mehr kann man dazu nicht sagen. Und ja, man kann sie hier mit bloßem Auge sehen.

Hier ein paar Bilder als Vorgeschmäckle und wie immer die Galerie

PS: Plan C wäre übrigens das Kajak gewesen…:-)
PPS: Der Flus gestern, der Pelorius-Fluss, diente als Kulisse für eine Szene der Hobbit-Triologie…
PPPPPPPPPS: morgen heißt es frühhhh aufstehen


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Eine Antwort zu „Straßen voller Milch”.

  1. Avatar von Klaus Kürstner
    Klaus Kürstner

    Ein liebes Hallo aus Thüringen ins Hobbit-Land!
    Wir sind begeistert 👍 egal ob zu Land, Wasser oder Luft.
    LG MoKl
    PS: weiter so

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