Guten Morgen oder Abend oder guten Nachmittag liebe Lesefreunde. Heute stand wieder eine längere Tour auf dem Plan, nämlich von Picton nach Takakakakakakaka. Los gings also nach unserm Frühstück und einer kurzen Bekanntschaft
mit zwei anderen deutschen Reisenden, die in unsere Unterkunft die Nacht ebenfalls verbrachten. Leider haben sie uns unseren Aus-dem-Fenster-Glotz-Platz geklaut 😦 Nagut, wir haben es überlebt und sind dann mit Sack und Pack wieder auf die Piste. Zuerst durch die Sounds (heute mit fabelhaftem Wetterchen und dementsprechend schöner Aussicht) sind wir recht bald nach Nelson gekommen. Nelson gilt als eine der lebenswertesten Städte hier in Neuseeland. Okay, man fragt sich, warum andere Städte hier nicht lebenswert sein sollten? Nun ja, vorbei an vielen trockengelegten Ozeanabschnitten wollten wir direkt in die Innenstadt, denn hier gibt es Samstags immer einen Markt bis 13 Uhr. Also mussten wir uns ranhalten. Haben wir auch gemacht und sind dann über den Markt geschlendert.
Das erste, was wir sahen, war Basilikum. Und das endlich mal in einer gescheiten Größe, nicht die Minipflänzchen, die es immer im Supermarkt bei uns gibt. Vorbei an einigen Streetfoodläden mit Essen aus Sri Lanka, China, Brasilien, Frankreich und natürlich Deutschland, gab es einiges an Kunsthandwerk und so ergatterten wir eine schöne Mitbringseltasse für uns daheim. Die Stadt ist zumindest, seit Christchurch, überhaupt wieder eine, die einen richtigen Stadtkern aufzeigt. Die restlichen Städte waren eher Dörfer oder Behelfsstädte, die noch im Wiederaufbau sind.
Von Nelson aus mussten wir dann relativ zügig nach Motueka, das Tor zum Abel Tasman Nationalpark. Hier fanden wir noch ein Wrack bzw. Ein zerfallenes altes Schiff, dass wir etwas genauer unter die Lupe genommen haben. Dabei viel uns eine Gruppe auf, die alle mit dicken Kameras und Objektiven bewaffnet, das selbe Ziel hatten. Das Schiff irgendwie vernünftig abzulichten. Einige standen im Watt, andere zogen sich auf die Anhöhe zurück. Dass die Herrschaften ebenfalls deutsch sprachen…kaum der Rede wert. Wir werden Sie nicht das letzte mal gesehen haben an diesem Ort. Wir mussten uns also weiter sputen, da die Passstraße nach Takaka nur von 5-6 Uhr Abends für unsere Fahrrichtung freigegeben war.
Die Straße entlang des Berges war teilweise so zerstört, das man sich fragt, ob dort je wieder eine Straße zweispurig langführen wird. Der Berg fing von oben an zu bröckeln und hat sozusagen allle darunterlegenden Kurven mitgerissen. Zum einen durch das Erdbeben, zum anderen durch den letzten Zyklon, der übers Land zog. So richtig Ruhe kehrt also nicht ein. Heißt im Übrigen für uns, dass wir am Montag bereits um 6:30 Uhr unsere Unterkunft verlassen müssen, um aus dem Abel Tasman Gebiet herauszukommen. Das ist nämlich der einzige Weg und in die entgegengesetzte Richtung nur von 7-8 Uhr morgens geöffnet.
Nundenn, wir sind in Takaka bzw. In unserer Unterkunft angekommen und noch Richtung Takaka gefahren. Dort sind wir erstmal an den Strand und noch bisschen rumgefahren um dann wieder am Strand zu landen und den Sonnenuntergang zu fotografieren. Wenn Ihr auf den Bildern irgendwie Leute mit Kameras oder Stativen entdeckt….es ist die Fotografiertruppe….!
Das wars auch von heute…
Hier wieder eine kleine Vorauswahl und die Galerie wie immer hier.
PS: bevor ich es vergesse, auf Empfehlung unseres Hausherren in Kaikoura sind wir noch nach Mapua gefahren, um dort am Hafen ein bisschen abzuhängen und dann noch gepflegt ein paar Fish & Chips uns reinzuziehen 😛









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