Quark mit Soße natürlich. Wir sind hier ja nicht irgendwo und schon gar nicht in Griechenland. Heute früh um 10 gings los Richtung Wairau-Valley, hinter den Bergen gleich links. Eingerahmt zwischen zwei Gebirgsketten liegt dieses Fleckchen Erde. Unzählige Weingüter, Reben und Felder mit Reben so weit das Auge reicht und darüber hinaus. Ich glaube, ich habe gelesen, dass es hier in der Umgebung um die 130 Weingüter gibt…Drei davon haben wir uns heute angesehen, bzw. in dreien haben wir uns durch die Weinkarte getrunken. Bekannt ist das Wairau-Tal vor allem für den Sauvignon-Blanc. Das ist die am meisten verbreitete Traube. Viele Weingüter halten zudem Chardonnay im Sortiment. Aber nicht nur das, auf fast allen Weingütern ist ein Riesling (schmeckt aber voll anders als in Deutschland) oder auch Gewürztraminer zu finden. Pinot Gris ist ebenfalls ein Klassiker hier vor Ort. Bei den roten Weinen ist man etwas spärlicher aufgestellt, hier wird in der Regel nur Pinot Noir angebaut.
Ab und an finden sich auch Rosé auf der Karte. So haben wir mit dem Hunters angefangen und die Dame hat uns sehr viel über die Weine, aber auch das Weingut erzählt. Die Verköstigung ist meist nicht umsonst, so zahlten wir nach Abschluss der Probe ein bisschen Knete und zogen weiter. Eigentlich wollt ich Kaffee und was ordentliches in den Magen, und da es im Weindorf nicht das gab, was ich wollte, sind wir im Wairau River gelandet. Das ist ebenfalls ein familiengeführtes Weingut, dass, wie man merkt, nach dem Tal benannt ist. Hier ist auch ein Restaurant angeschlossen, also bestellten wir was zu essen, gingen dann zur Probe, kamen zurück und bekamen unser Mittag serviert. Sehr lecker das ganze.
Stefan durfte wie immer zahlen und die Weinprobe war diesmal kostenfrei, bzw. wohl im Preis der Mittagessen inkludiert. Das dritte und letzte Weingut war das Gibson Bridge. Das kleinste Weingut in der gesamten Gegend und mit Abstand auch das kleinste, was die Abfüllmengen etc. angeht. Eigentlich wollte ich erst nicht hin, habs mir aber anders überlegt, weil ich ja gerne die kleinen etwas eher fördern mag.
Wir gingen rein und es war eine kleine nette Dame da, die uns verschiedene Pinot Gris kredenzte. Sie erzählte uns, dass sie zu zweit das Weingut managen, die Trauben noch per Hand pflücken und so weiter. Und ja, wir haben nen Fläschen gekauft. Da ich nun schon leicht einen in der Krone hatte, sind wir zum Abschluss noch in die kleine Brauerei die zwischen den Weingütern liegt, gefahren und haben uns noch 6 verschiedene Bierchen gekrallt, um dann nochmal eine ausgiebige Runde in den Sounds umherzufahren.
Kurz vor Picton entdeckten wir noch eine kleine Bucht, mit ruhigem Wasser und wenig Menschen, so dass Stefan endlich ins kühle Nass konnte. Danach ging es noch ein paar Minuten mit dem Auto weiter, bis wir wieder in Picton ankamen und nun in der Küche unseres Hausherren auf die Marlborough-Sounds gucken. Ok, es ist mittlerweile dunkel.
Also schnell her damit – hier eine kleine Vorauswahl und wie immer alle Bilder hier









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