Dingdong, kurz vor 7 Uhr hopsten wir aus dem Bett, fast direkt an den Frühstückstisch. Unser Hotel, eher eine Minipension, sorgte für ein gutes Frühstück. Den Tisch am Fenster teilten wir uns mit zwei Amerikanern aus Californien. Und nein, keine Surfer oder Hollywood-Stars. Eher zwei Rentner, die nochmal ordentlich was sehen möchten… Sie bleiben nur eine Nacht hier in Christchurch, bzw. reisten heute schon wieder ab. Und ehrlich, die Amis können wir ganz gut verstehen, was wir über unsere Hausherren eigentlich nicht sagen können. Das fing schon bei den Eggs – den Iggggs – an. Also Eier. Eigentlich nicht so kompliziert, aber erstens reden die so schnell und zweitens mit einem fiesen Akzent, so dass sie ihre Sätze fast immer zweimal sagen müssen.
Nachdem wir das mit den Eiern und der Waffel geklärt hatten, uns den Bauch mit Toast und O-Saft vollgehauen haben, ging es los Richtung Stadtzentrum, damit wir mit dem Shuttlebus an den Rand von Christchurch fahren konnten. Da der Bus eigentlich an einer anderen Station halt macht, wollte wir mit der Tram hinfahren. Brauchten wir aber nicht, denn der Bus wurde zu uns gerufen. Wir nutzten die Wartezeit für einen guten Long Black, also Kaffee, an einem der Street-Food-Stände und beobachteten neben dicken Spatzen die einfahrenden Tram-Bahnen. Das Wetter war heute soweit auch in Ordnung, ein bisschen mehr Wolken, ein bisschen mehr Wind und ein bisschen weniger Grad auf dem Thermometer. Aber alles in Allem noch voll in Ordnung.
Unser Shuttle traf ein, wir hopsten rein und fuhren Richtung Port Hills. Mit der Gondel (Österreichische Ingineurs-Kunst kombiniert mit Schweizer Fachwissen …:P) ging es dann auf die Bergspitze mit einem Café und einem Hühnerhaufen kleiner Schüler, die heute einen Ausflug gemacht haben und sich mit Stift und Block bewaffnet auf dem Berg verteilten. Wir ließen die kleinen ihren Job erledigen und wanderten erst einen recht steilen Weg zu einer Straße hinab um dann wieder steil bergauf zu laufen. Vorbei an ein paar Schafen, die recht scheu waren und sich immer gleich davon machten, wenn wir kamen. Zum Posieren hats aber oft gereicht 🙂
Danach gings den Weg wieder zurück und wir machten noch eine kleine Tour durch den Zeittunnel. Mit einem echt laaaaaahmen Wägelchen schauten wir uns die Geschichte von Canterbury an. 7 Minuten dauerte die Fahrt durch die Geschichte. Aber der Wagen, echt jetzt, soooo lahm. War im Gondelbahnpreis enthalten, also beschweren wir uns mal nicht. Mit etwas Verspätung standen wir dann wieder an der Bahn und wollten mit dem Shuttle zurück. Also fragten wir den Liftboy (hahaha), ob er unten anrufen kann. Hat er gemacht, wir kamen unten an und sprangen in den Bus Richtung Zentrum. Dort angekommen, liefen wir Richtung Kunstzentrum, wo es neben der Touriinfo einen kleinen Fudge-Laden gab, der das Karamell direkt vor Ort produziert und natürlich landete ein kleines Päckchen im Gepäck. Da einer der Tramfahrer gestern schon über das Eis geschwärmt hatte, was es auch hier zu kaufen gab, gönnten wir uns natürlich ne Kugel, nach Kiwi-Stil. Jammijam.
Dann sind wir noch bisschen rumgeschlendert, nochmal ne Runde mit der Tram gefahren und dann im FAT EDDIs gelandet. Dort waren wir im übrigen schon gestern, aber Schwamm drüber. Direkt am Avon-Fluss der sich durch die Stadt schlängelt, ist abends immer live-Musik angesagt. Gestern sehr Jazzig, gab es heute eher Blues auf die Ohren. Die Sonne auf der Nase und im Nacken, tranken wir unser Bierchen und ließen den Abend ausklingen.
Und nicht wundern, der erste Sonnenbrand des Jahres ist schon da. Falls ihr irgendwo rote Nasen seht.
Hier lang geht´s wie immer zu den Bildern und eine Miniauswahl wieder hier unten im Beitrag.









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