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Mit dem Bus durch Edinburgh

Mit dem Bus durch Edinburgh
Hallo zusammen,
für den zweiten Tag in Edinburgh haben wir uns zwei Tickets für die Hop-on-Hop-Off Busse gekauft. Für vier Routen, mit unterschiedlicher Ausrichtung (einmal nur Stadtzentrum in engl Sprache, einmal mit einem Oldtimerbus in engl. Sprache (beide jeweils mit Live-Modration), dann eine Tour für alle Touris im klassischen roten Bus und eine Tour, die auch die äußeren Sehenswürdigkeiten abfuhr) haben wir 40 Pfund bezahlt. Also schon ordentlich Asche, doch wir wollten das dann auch dementsprechend nutzen und schnappten uns den Bus, der die blaue Route bis ans Stadtende, wo beispielsweise die Royal Yacht Britannia liegt, fuhr. Unser erster Halt an diesem Tag war der Royale Botanische Garten.
Der Garten an sich ist kostenfrei, wenn man sich jedoch die Treibhäuser anschauen möchte, muss man ein bisschen was bezahlen. Also holten wir uns die Tickets und stiefelten los. Der Garten wurde bereits 1670 gegründet und nach einigen Umzügen ist er nun im Stadtteil Inverleith beheimatet. Die ganzen 70 Hektar haben wir nicht ganz geschafft, aber einen Großteil.
Durch eine über 100 Jahre alte, sicher 3m und 50 m lange Hecke mit herausgeschnittenen Eingängen sind wir in den sogenannten Demontrationsgarten gelangt. Neben einigen Blumen, Kräutern, Bäumen und Gemüsesorten gab es auch ein kleines Häuschen, in dem an diesen Tag Apfel-Tag war. Es wurden sicher 25 Sorten verschiedenster Äpfel ausgestellt und kurz erklärt und im zweiten Raum konnte man die kleinen Alleskönner probieren. Da haben wir uns auch ein bisschen durchgefuttert und am Eingang noch einen kleinen Apfelsaft mit irgend ner Beere getrunken! Nach der kleinen Zwischenstärkung sind wir in den Queen Mothers Gedenkgarten gegangen. Dort war umringt von viele Rosen in der Mitte ein kleines Labyrinth angelegt Am Rand befand sich ein kleines Haus, das Innen komplett mit Muscheln „tapeziert“ war. Das danebenliegende Alpin-Haus befand sich gerade in der Umgestaltung, also steuerten wir direkt auf die Treibhäuser zu. Neben Palmen, Orchideen, Teichen mit Seerosen gab es allerhand zu entdecken. Auch ein Sukkulentenhaus war dabei. Nachdem wir alle 10 Treib- und Glashäuser durchforstet hatten, sind wir weiter gelaufen und wollten eigentlich einen Kaffee trinken, doch die Schlange war leider so lang, dass wir weiter gezogen sind und uns als nächstes des riesigen Steingarten mit kleinem Wasserfall angeguckt haben. Mit einer kleinen Abkürzung über den guten englischen Rasen liefen wir noch in Richtung zum chinesischen Garten und haben uns dann langsam verabschiedet. Die Chinesen haben übrigens einige Pflanzen, die im eigenen Land nicht mehr vorhanden waren, aus Edinburgh einfliegen lassen….
Draussen angelangt, haben wir noch einen Kaffee- und Eiswagen gefunden, uns von beidem etwas gegönnt und sind dann wieder in den Bus gehüpft, der Richtung Innenstadt unterwegs war. An der Royal Yacht stiegen viele aus und ein, uns aber interessierte es irgendwie nicht so und wir fuhren bis zum Holyrood Park, den wir diesmal vor der Schließung erreichten. Da uns aber die Preise doch etwas hoch vorkamen, hüpften wir in einen anderen Bus, der uns hinter das schottische Parlament fuhr vorbei an der Vulkanspitze und Arthurs Seat. Wieder in der Stadt angelangt, hüpften wir am berühmten Grassmarket raus. Das ist ein zentraler Patz in der Stadt, auf dem sich viele Pubs angesiedelt haben, die vor allem durch die Touristen besucht werden. Da uns ein kleines Hüngerchen quälte, suchten wir uns eines aus und aßen was, um danach in einen der letzten Busse der roten Linie, also der klassischen Route, zu springen, der uns durch die ganze Stadt brachte und am Scott Monument raus lies, wo wir bereits am Morgen eingestiegen sind. Von da namen wir noch den Bus zu unserem Hotel und fielen wieder völlig knülle ins Bettchen.
Und nun auf zur Bildausbeute!

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