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Große Parks

Große Parks

Liebe Freunde der gepflegten Reiselektüre,

Sonntag Abend in Shanghai, was kann man da besseres Tun, als Euch mal wieder ein paar kleine Geschichten zu erzählen? Nichts, denn draußen ist es unerträglich heiß (es ist halb sieben und das Thermometer zeigt immer noch 34° an. Aber das ist nicht schlimm, denn es gibt einiges zu erzählen.

Nachdem nun eine lange Pause zwischen diesem und dem letzten Post entstanden ist, werde ich heute gleich ein paar mehr Sachen runterrattern. Ich hoffe dennoch, dass Ihr am Ball bleibt. Und wer keine Lust auf Lesen hat, kann ja immer noch sich die Bilder anschauen 🙂

Also los geht´s

Shanghai – Century Park

Auch wenn wir jetzt weit zurück in den März gehen, möcht ich Euch doch den größten Park in Shanghai nicht vorenthalten. Für 10 Yuan Eintritt, also bisschen was über nem Euro, kann man sich den 140 Hektar großen Park anschauen, auf einem See rumschippern oder die Seele baumeln lassen. Zumindest im März war der Park noch angenehm ruhig.

Stefan war zu der Zeit ja hier bei mir und es war eigentlich gar nicht so der schöne Tag, doch wir wollten unbedingt den „duftenden“ Topf probieren, weshalb wir auf die Pudong-Seite gefahren sind. Ganz in der Nähe zu meiner Arbeit ist dieser große Park angelegt. Da das Wetter aber wirklich nicht das beste war, haben wir nur einen , wenn auch schon recht großen, Teil des Park abgelaufen. Wir hatten sogar Glück, dass wir einige Kirschen, vielleicht waren es aber auch Pfirsich- oder Pflaumenbäume, gesichtet haben, die größtenteils schon in voller Blüte standen. Da haben wir es uns natürlich, auch vor dem Hintergrund, dass wir eventuell in Japan keine Kirschblüten sehen, nicht nehmen lassen, ein paar Bilder zu schießen. Da es ansonsten der Jahreszeit geschuldet, noch recht karg aussah, ist die Bildausbeute nicht so groß. Aber dennoch, hier ein paar Bildchen.

Vielleicht sollte ich in den kommenden Monaten nochmal reinschauen und prüfen, ob die Städtler in den eher abgelegenen Park fahren..oder sich dort unter den Bäumen verstecken.

Hier geht´s lang zu den Bildchen.

Shanghai – Expo-Gelände

Nun habe ich eigentlich in der falschen Reihenfolge angefangen, aber ist halb so wild. Wir waren nämlich den Tag bevor wir in den Century Park sind, noch auf dem Expo-Gelände. Die Weltausstellung fand im Jahr 2010 unter dem Motto: Eine bessere Stadt, ein besseres Leben in Shanghai statt. Die Fakten kann man theor. auch bei Wiki nachlesen, aber ich schreib es Euch schnell hier.

  • Datum: 1. Mai – 31. Oktober
  • Anzahl der Aussteller: 242
  • Anzahl der teilnehmen Nationen: 192
  • Anzahl teilnehmender int. Organisationen: 50
  • Besucheranzahl: 73 Millionen

Wir sind Mittags in Richtung Expo-Gelände gefahren, ein ganzes Stückchen, denn das Gelände liegt zum größten Teil auf der Pudong-Seite. Für die Expo wurden extra neue U-Bahn-Linien gebaut, um die Masse von Besuchern transportieren zu können. Am Expo-Gelände angekommen, sind wir den sogenannten Expo-Boulevard langelaufen. Dieser Boulevard ist ca. 1km lang und verläuft auf zwei Ebenen, einmal unterirdisch und einmal überirdisch. Wir haben den oberen Weg genommen. Der Boulevard ist in diesem Sinne eine Besonderheit, denn es ist der größte Membranenbau der Welt. Für mich waren das zwar eher überdimensionale Sonnenschirme, aber ok 🙂

Da es wirklich sehr sehr leer war an diesem Tag, konnten wir schön in Ruhe rumschlendern und sogar Bilder vom China-Pavillion machen, ohne das wer anderes ins Bild hüpfte :). Die vielen Restaurant, die nach der Expo sich auf dem Boulevard niedergelassen haben, waren ebenso leergefegt wie der Boulevard ansich. Schade eigentlich. Neben ein paar tanzenden Grillen, ein paar schwarzen Schwänen (die waren jedoch echt) und einer handvoll Menschen, gab es aber nicht viel zu sehen. Natürlich hätte man sich den China-Pavillion ansehen können, aber so richtig Lust hatten wir dann doch nicht. Also liefen wir bis zum Ende des Boulevards und standen dann vor der Ufo-förmigen Mercedes Benz Arena. Aber auch hier – tote Hose. Da wir aber noch bis zum Dunkel bleiben wollten, da der Boulevard dann beleuchtet ist, setzten wir uns in eines der Café und haben uns einen Kaffee gegönnt. Witzigerweise kamen zwei Chinesen auf uns zu und fragten, ob sie sich mit Stefan fotografieren lassen können. Hihi, hat Stefan natürlich bereitbillig getan. Ja, der Traum eines jeden Chinesen: Blond und blauäugig. 🙂

Endlich wurde es dann dunkel und wir haben unseren Rucksack geschnappt und sind raus. Und da leuchtete schon das Ufo in den verschiedensten Farben. Rosa, grün, blau, rot und gelb. Man musste nur ein Weilchen warten und schon war das Ufo wieder andersfarbig. Auch der Boulevard war nun beleuchtet. Auf den „Türmen“, die am Aus- und Eingang standen wurde nun, vermutlich Werbung, mit LEDs gezeigt und in verschiedene Farben und Muster getaucht. Die Membran hinter den Eingangssäulen wechselten ebenfalls, wie die Arena, die Farbe von rot, lila, rosa usw. Das sah auf jedenfall schick aus. Die Restaurants hatten sich mittlerweile ein bisschen gefüllt, aber es war für Shanghaier Verhältnisse fast ausgestorben. Das kann aber durchaus auch an der Lage liegen, da es doch recht weit außerhalb liegt. Von den vielen Pavillions sind kaum mehr welche da. Der Saudische Pavillion, auch bekannt als  Moon Boat (Mond-Schiff), ist noch auf dem Gelände zu sehen. Am Tag eher unspecktakulär, abends aber schön beleuchtet. Doch der Weg dorthin ist recht weit, daher haben wir uns diesen nur von einiger Entfernung vom Boulevard aus angesehen.

Wie die ganzen Tage, wollte das Wetter einfach nicht so richtig schön werden. Dennoch sind wir nach dem Expo-Gelände noch an den Bund gefahren, damit wir uns die Skyline von der Puxi-Seite aus anschauen konnten. Auch wenn es nicht so richtig aufklarte, konnte man doch noch ganz gut sehen. Ausser der Shanghai-Tower, der seine Spitze immer wieder in den Wolken versteckte. Dafür waren die Gebäude am Bund wieder schön beleuchtet und zeigten wieder einmal, wie hübsch der britische Baustil doch sein kann!

Die Bilder des Tages findet Ihr hier!

Morgen, oder wann immer mein Internet wieder geht, gibt es die Geschichten zur French Concession, Waibaidu-Brücke sowie zum Jüdischen Museum und einem kleinen, unbekannten Tempel. Bleibt also am Ball – ich tue es auch!

Euer Beatchen


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