Ja, da die Frage aufkam, wie wir denn die ganzen Namen zusammenklabüstern und wie wir überhaupt die Ort finden, wollte ich doch wenigstens mal kurz beschreiben, wie wir da vorgehen.
Grundsätzlich haben wir noch vom letzten Urlaub unseren Reiseführer Japan von National Geographics. Der ist zwar mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen, aber die Infos sind ja soweit noch in Ordnung. Mal von der Präfektur Fukushima abgesehen, sollte sich hoffentlich nicht so viel geändert haben. Wir können die National Geographics Reiseführer übrigens wärmstens empfehlen – wir haben mehrere davon!
Bereits vor Reisebeginn haben wir schon eine grobe Route festgelegt und danach unsere Bahn-Pässe und Hotels gebucht. Diese natürlich immer schön mit WLan. Ohne das geht es heute wohl nicht mehr. Abends wird dann immer der Plan für den Folgetag grob zusammengestellt und mit Google-Maps und einem weiteren Kartendienst abgeglichen, was wir noch anschauen wollen. Vorallem bei den Tempeln lohnt es sich, beide Kartendienste zu nutzen, denn dort sind bedeutend mehr eingezeichnet, als in den Reiseführern. Dann wird die Zugstrecke geplant (google maps gibt ja auch dazu Info, wann was wo wie abfährt und wohin). Morgens geht´s dann los. Meistens gibt es in den Orten dann Touri-Infos mit weiterführendem Kartenmaterial. Dort stehen dann in der Regel auch die Namen der Sehenswürdigkeiten und ein paar Beschreibungen. Das gilt auch für die Gärten oder die Burgen. Manchmal sind auch direkt Hinweistafeln an den Tempeln. Abends geht´s dann ans Bilder sortieren und darum, eine kleine Auswahl zu treffen, was in den Blog kommt oder nicht. Bei der Anzahl von Bildern gar nicht so einfach. Sind die Entscheidungen gefallen, geht´s darum, den Blog zu schreiben und den Tag so gut es geht chronologisch zusammenzufassen. Da die Kamera in den meisten Fällen mit GPS arbeitet, kann man meist ganz gut nachvollziehen, wo man war. Wenn die Position nicht ganz stimmt, dann weiß man dennoch ungefähr wo man war und vergleicht dann mit google maps und kann dann nochmal checken, ob es auch genau der Tempel war oder doch ein anderer. Als Sicherheit haben wir uns angewöhnt, bevor wir in einen Tempel oder Schrein gelaufen sind, ein Foto von den jeweiligen Stadtkarten zu machen (ganz alte Schule – Finger auf die betroffene Stelle) 🙂 Und wenn man nichts findet, dann hilft oft auch mal Wikipedia mit hilfreichen Hintergrundinformationen oder diverse Seiten zu Japanreisen, Japanblogs usw.
Und steht der Blog und die Bilder, dann kommt die Info immer nochmal direkt in das Bild mit rein. Also eigentlich kein Hexenwerk, nur etwas Arbeit. Aber es macht Spaß, auch wenn es oft recht lange dauert. Deshalb verschieben sich die Tage meist nach hinten und kommen dann pöh a pöh nach.
Im Übrigen mal eine kleine Statistik:
- Geschossene Bilder: 4337 (ein paar sind natürlich schon gelöscht)
- gelaufene Kilometer laut meinem Zähler: ca. 124,34 km
- gelaufene Schritte: ca. 181.172
Ach und manchmal ist Zettel und Stift auch eine gute Variante eine Route aufzuzeichnen. Wann anders schreibe ich auch mal ein paar Infos und Eindrücke von der Gastfreundschaft und Neugier der Japaner. Vermutlich im Abschiedsblog für diese 11 Tage.
So, das war als kleiner Zwischenbericht. Wenn mehr Infos gewünscht sind, lasst´s uns Wissen.
Gute Nacht aus China
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